Ferien auf Wanderschaft

Zimmerwechsel im Urlaub: Flexibilität und Preisvorteile für reisefreudige Gäste!

Einchecken, auspacken, umziehen, wiederholen. Das Roomhopper-Modell macht aus dem Hotelaufenthalt eine kleine Wanderung durchs Resort.

Author - Sebastian Karkos
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Wohin geht die Reise? Robinson-Urlauber müssen bei der Roomhopper-Option flexibel sein, sehen aber einiges von der Anlage.
Wohin geht die Reise? Robinson-Urlauber müssen bei der Roomhopper-Option flexibel sein, sehen aber einiges von der Anlage.Illustration: Berliner KURIER

Kaum im Hotel angekommen, steht für manche Urlauber schon der erste Umzug an. Koffer packen, Zimmer wechseln, auspacken – und das möglicherweise sogar mehrfach während eines einzigen Aufenthalts.

Zimmerwechsel gegen Rabatt: So funktioniert der Roomhopper-Urlaub

Was nach unnötigem Stress klingt, ist für manche Reisende längst ein Buchungsargument geworden. Robinson, die Clubhotel- und Ferienresort-Marke von TUI (27 Anlagen in 15 Ländern), bietet diese besondere Urlaubsform in vielen ihrer Resorts an und nennt sie „Roomhopper“. Sie ist ein Erfolg, wie TUI-Produktchef Steffen Boehnke verrät: „Es gibt viele Gäste, die diese Option genau so wollen.“

Die Urlauber buchen kein festes Zimmer für ihren gesamten Aufenthalt, sondern ziehen je nach Auslastung innerhalb des Clubs um. Der Vorteil für Kunden: Selbst in sehr gut gebuchten oder offiziell ausgebuchten Anlagen sind oft noch Plätze verfügbar. Diese Flexibilität kann sich lohnen. In der Hochsaison sind Preisnachlässe von 10 bis 20 Prozent möglich. Vorteil für Robinson: Zimmer bleiben nicht leer. Buchbar sind grundsätzlich alle Zimmerkategorien, also vom Doppelzimmer über die Familienzimmer und Junior Suiten bis hin zu den Suiten.

Option wird auch in der Hochsaison angeboten

Wie oft Gäste ihr Zimmer wechseln, variiert. Bis zu vier Umzüge sind möglich. „Dieses Modell hat sich in den vergangenen Jahren vor allem in beliebten Ferienzeiträumen und in der Hochsaison bewährt“, erklärt TUI auf Anfrage.

Der Robinson-Club Cala Serena auf Mallorca. Das Unternehmen wirbt mit Premium-Cluburlaub, der Sport, Kulinarik und Gemeinschaft vereint.
Der Robinson-Club Cala Serena auf Mallorca. Das Unternehmen wirbt mit Premium-Cluburlaub, der Sport, Kulinarik und Gemeinschaft vereint.Hans Blossey/IMAGO

Damit der Umzugsstress vor Ort möglichst gering bleibt, übernimmt der Hotelservice den Transport des Gepäcks. Die Roomhopper-Option gehört allerdings nicht in allen Clubs zum Standard und wird daher nicht überall angeboten. Weitere Einschränkung: Der Roomhopper ist ausschließlich für zwei Erwachsene buchbar. Familien und Alleinreisende können das Angebot nicht nutzen.

Vor allem in den stark nachgefragten Anlagen rund um das Mittelmeer kommt sie zum Einsatz, da „hier die Flugverbindungen eine zentrale Rolle bei der Auslastungssteuerung spielen“, so TUI. Heißt im Umkehrschluss: Im Robinson Club Fleesensee in Mecklenburg-Vorpommern wird die Option deutlich seltener angeboten.

Am Ende der Reise kennt der Roomhopper zumindest die Anlage besser als die meisten anderen Gäste...

Wie ist Ihre Meinung zum Thema? Könnten Sie sich vorstellen, die Zimmer während ihres Urlaubs mehrfach zu wechseln? Bitte schreiben Sie uns:leser-bk@berlinerverlag.com