Kaum im Hotel angekommen, steht für manche Urlauber schon der erste Umzug an. Koffer packen, Zimmer wechseln, auspacken – und das möglicherweise sogar mehrfach während eines einzigen Aufenthalts.
Zimmerwechsel gegen Rabatt: So funktioniert der Roomhopper-Urlaub
Was nach unnötigem Stress klingt, ist für manche Reisende längst ein Buchungsargument geworden. Robinson, die Clubhotel- und Ferienresort-Marke von TUI (27 Anlagen in 15 Ländern), bietet diese besondere Urlaubsform in vielen ihrer Resorts an und nennt sie „Roomhopper“. Sie ist ein Erfolg, wie TUI-Produktchef Steffen Boehnke verrät: „Es gibt viele Gäste, die diese Option genau so wollen.“
Die Urlauber buchen kein festes Zimmer für ihren gesamten Aufenthalt, sondern ziehen je nach Auslastung innerhalb des Clubs um. Der Vorteil für Kunden: Selbst in sehr gut gebuchten oder offiziell ausgebuchten Anlagen sind oft noch Plätze verfügbar. Diese Flexibilität kann sich lohnen. In der Hochsaison sind Preisnachlässe von 10 bis 20 Prozent möglich. Vorteil für Robinson: Zimmer bleiben nicht leer. Buchbar sind grundsätzlich alle Zimmerkategorien, also vom Doppelzimmer über die Familienzimmer und Junior Suiten bis hin zu den Suiten.
Option wird auch in der Hochsaison angeboten
Wie oft Gäste ihr Zimmer wechseln, variiert. Bis zu vier Umzüge sind möglich. „Dieses Modell hat sich in den vergangenen Jahren vor allem in beliebten Ferienzeiträumen und in der Hochsaison bewährt“, erklärt TUI auf Anfrage.

Damit der Umzugsstress vor Ort möglichst gering bleibt, übernimmt der Hotelservice den Transport des Gepäcks. Die Roomhopper-Option gehört allerdings nicht in allen Clubs zum Standard und wird daher nicht überall angeboten. Weitere Einschränkung: Der Roomhopper ist ausschließlich für zwei Erwachsene buchbar. Familien und Alleinreisende können das Angebot nicht nutzen.




