Geniale Lifehacks, die uns das Leben erleichtern, breiten sich im Netz oft sehr schnell rasant aus – wenn sie gut sind. Doch es gibt auch Tipps und Tricks aus dem Haushalt, die kaum jemand kennt. Dazu gehört ohne Zweifel der Kleiderbügel-Trick. Wir garantieren Ihnen, wenn Sie diesen Artikel gelesen haben, werden Sie sofort zum Kleiderschrank gehen und all Ihre Kleiderbügel umdrehen. Glauben Sie nicht? Sollten Sie aber. Wir erklären, wie man den Trick anwendet und wozu er gut ist.
Der Kleiderbügel-Trick hilft beim Ausmisten
Viele Menschen hängen ihre Kleidung im Schrank auf Kleiderbügel – im Kleiderschrank befindet sich eine Stange, an der die Bügel angehängt werden. Ein simpler Mechanismus, den man nutzen kann, um eine der lästigsten Tätigkeiten in jedem Haushalt einfacher zu machen: das Ausmisten von Klamotten!
Wenige Menschen können sich schnell und einfach von alten Klamotten trennen. Die Ausrede „Das ziehe ich bestimmt irgendwann noch an“ hindert sie daran, wirklich ehrlich auszumisten. Um es einfacher zu machen, wurde dieser großartige Lifehack erfunden.
So funktioniert der Kleiderbügel-Trick
Der Kleiderbügel-Trick hilft. Und er funktioniert ganz einfach: Hängen Sie alle Kleiderbügel im Schrank ganz einfach so auf, dass die Draht-Haken an der Oberseite gleich ausgerichtet sind. Damit schaffen Sie die perfekte Ausgangslage. Jedes Mal, wenn Sie dann ein Kleidungsstück getragen haben und es wieder auf den Bügel hängen, drehen Sie den entsprechenden Bügel um. Das war’s auch schon.

Der Effekt: Nach einem Zeitraum Ihrer Wahl bekommen Sie damit vor Augen geführt, welche Kleidungsstücke Sie wirklich tragen und welche nicht. Sie können nach einem Monat, nach einem halben Jahr oder gar nach einem Jahr in die Auswertung gehen.
Alle Bügel, die dann noch in der Ursprungsrichtung im Kleiderschrank hängen, schreien förmlich danach, dass die Kleidung darauf genauer unter die Lupe genommen wird. Denn diese Kleidungsstücke wurden definitiv schon sehr lange nicht getragen.

Unser Tipp: Am besten ist es, den Kleiderbügel-Trick nach etwa einem Jahr anzuwenden. Schließlich zieht man zu unterschiedlichen Jahreszeiten auch unterschiedliche Kleidung an. Sie sollen ja nicht am Ende des Winters Sommerkleidung aussortieren, nur weil Sie diese im Winter nicht angezogen haben.
Ein ganzes Jahr deckt alle Jahreszeiten ab – und dann gibt es für das Ausmisten wirklich kaum noch eine Ausrede. Fragen Sie sich nach der Nutzung des Tricks ehrlich, ob Sie das jeweilige Stück wirklich noch anziehen werden – oder stellen Sie sich die Frage, ob Sie es heute noch einmal gekauft hätten. Wenn Sie diese Fragen mit Nein beantworten können, dann sollten Sie den Platz für neue Kleidung freiräumen.
Alte Kleidung entsorgen: So geht es richtig
Übrigens: Alte Kleidung gehört nicht automatisch in den Restmüll. Gut erhaltene Stücke können weiterverwendet werden und leisten so einen Beitrag zum Umweltschutz. Tragbare Kleidung, Schuhe und Textilien sollten in Altkleidercontainern, bei Kleidersammlungen von Hilfsorganisationen oder in Secondhandläden abgegeben werden. Wichtig ist, dass die Kleidung sauber und trocken ist. Beschädigte Kleidung muss ebenfalls nicht sofort entsorgt werden.

Viele Kommunen erlauben inzwischen die Entsorgung von kaputten Textilien über Altkleidercontainer, da die Stoffe recycelt werden können. Aus alten Fasern entstehen beispielsweise Putzlappen, Dämmmaterialien oder neue Textilien. Vor der Abgabe sollte man sich jedoch über die Vorgaben des Containerbetreibers informieren.


