Am Sonntag stürzte eine Familie bei einem tragischen Flugzeugunglück in Namibia ab. An Bord: Ex-Kaufland-Chef Richard Lohmiller (66), seine Frau Silke (61), Sohn Henry (19) sowie der Pilot (67). Wie Bild berichtet, wurden die sterblichen Überreste der Männer gefunden. Die Suche nach der Frau dauert jedoch an. Die Behörden stehen vor einem Rätsel.
Familie Lohmiller befand sich auf Flugsafari
Zur Erinnerung: Am 10. Mai stürzte die Familie mit einer Cessna 210 im Westen Namibias ab. Die Lohmillers befanden sich auf einer Flugsafari und waren auf dem Weg zu einer Lodge im berühmten Dünengebiet Sossusvlei. Kurz vor der geplanten Landung zerschellte das Kleinflugzeug aus bislang ungeklärter Ursache an einem Berg. Die Maschine ging im Wüstensand in Flammen auf und brannte vollständig aus.
Ein Suchflugzeug entdeckte die Trümmer erst am Montag, etwa zwei Kilometer von der Ortschaft Hammerstein entfernt. Seitdem laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Doch die zuständige namibische Flugunfallbehörde dämpft Erwartungen: Die Aufklärung der Unglücksursache könnte dauern.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt nun das Fehlen der Leiche von Silke Lohmiller. Ob sie bei dem Absturz aus der Maschine geschleudert wurde oder warum keine Überreste gefunden wurden, ist derzeit völlig offen.
Die Familie galt als wohlhabend und reisefreudig. Richard Lohmiller hatte eine jahrzehntelange Karriere bei Kaufland hinter sich, war unter anderem Deutschland-Chef. Auch seine Ehefrau machte eine steile Karriere innerhalb der Schwarz-Gruppe und engagierte sich im Bildungsbereich. Nach ihrem Berufsleben erfüllten sich beide den Traum vom Reisen rund um die Welt. Namibia sollte eine weitere Station werden.





