Sommer, Sonne, Sonnenschein – und plötzlich juckt es überall. Dann wissen wir: Mücken sind zurück! Doch während manche Menschen meist verschont bleiben, sind andere regelrechte Mücken-Magneten. Jetzt zeigt eine Studie: Die Blutgruppe spielt eine entscheidende Rolle.
Diese Menschen trifft es am härtesten
FOCUS Online berichtete von einer Studie aus Japan, die das Verhalten der gefährlichen Gelbfiebermücke (Aedes aegypti) untersuchte und ein eindeutiges Ergebnis bekam: Blutgruppe 0 wird am häufigsten gestochen. Danach folgen: B, AB und zuletzt A. Schockierend: Menschen mit Blutgruppe 0 werden sogar fast doppelt so oft attackiert wie andere.

Wissenschaftler erklären, dass die Vorliebe der Mücken evolutionsbedingt sein könnte, denn in Afrika, der ursprünglichen Heimat der Mücke, ist Blutgruppe 0 besonders verbreitet.
Immer öfter übertragen eingewanderte Mückenarten auch in Europa gefährliche Tropenkrankheiten wie Chikungunya-, Dengue- oder West-Nil-Fieber. Doch auch heimische Wald- und Wiesenmücken verbreiten die Krankheiten inzwischen. Deutsche Gesundheitsämter schlagen deshalb Alarm: Die Zahlen von Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden, steigen.
Diese Faktoren machen Sie zum Mücken-Magnet
Doch die Blutgruppe ist nicht alles. Forscher der Johns-Hopkins-Universität fanden heraus, dass Mücken noch auf weitere Signale reagieren: Körpergeruch (individuelle Hautbakterien!) und CO₂-Ausstoß und Körperwärme durch Alkohol-Konsum. Das bedeutet: Wer schwitzt, sich viel bewegt oder ein Bier trinkt, wird noch stärker zur Zielscheibe. Letztendlich entscheidet also eine Kombination aus Genetik, Geruch und Blutgruppe darüber, wie „lecker“ jemand für Mücken ist. Lichtquellen spielen dagegen gar keine Rolle.



