Erst Venezuela, jetzt Kuba? Donald Trump (79) will Kuba den Ölhahn zudrehen.
Es werde „kein weiteres Öl oder Geld nach Kuba gehen“, schrieb der US-Präsident am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social.
Hintergrund sind Venezuelas Öllieferungen in den Karibikstaat. Trump: „Ich rate ihnen dringend, einen Deal abzuschließen, bevor es zu spät ist“, warnte er die Führung in Havanna. Der US-Präsident hatte am Sonntag behauptet, Gespräche mit Kuba zu führen, was Staatschef Miguel Díaz-Canel (65) jedoch mittlerweile dementiert hat.
Eine Woche nach dem Militärangriff auf Venezuela verschärft Trump somit die Drohungen gegen die kommunistische Regierung. Díaz-Canel will sich nicht erpressen lassen: „Kuba ist eine freie, unabhängige und souveräne Nation. Niemand schreibt uns vor, was wir tun sollen“, schrieb er auf der Plattform X. Er sei bereit, sein Land „bis zum letzten Tropfen Blut“ zu verteidigen.
Kuba ist seit Jahrzehnten ein enger Verbündeter Venezuelas
Kuba unterliegt seit Anfang der 1960er Jahre einem Wirtschafts- und Handelsembargo der USA. Havanna ist seit Jahrzehnten ein enger Verbündeter Venezuelas. Trump kündigte schon vor einer Woche an, dass Kuba auch bald „fallen“ werde. Das Kalkül: Ohne Öl aus Venezuela soll die kommunistische Herrschaft in Havanna zusammenbrechen.

Zudem sollen viele kubanische Geheimdienstagenten in Venezuela tätig sein. Soldaten und Geheimdienstler aus Kuba sollen zudem für die persönliche Sicherheit von Staatschef Nicolás Maduro (63) verantwortlich gewesen sein, der am 3. Januar von den USA gefangen genommen wurde.
US-Außenminister Rubio ist Sohn kubanischer Einwanderer
Die kommunistisch regierte Insel vor der Küste des US-Bundesstaats Florida steht seit Langem auch im Visier von US-Außenministers Marco Rubio (54), der Sohn kubanischer Einwanderer ist.
Zum Posting eines Users, der mit einem Lachsmiley versehen vorschlug, Rubio könne „Präsident von Kuba“ werden, kommentierte Trump: „Hört sich gut an für mich.“
Und nicht so gut für die kubanische Regierung …




