Stau, Hitze, Autos, Autobahntoiletten, lauwarmes Wasser und quengelnde Kinder … Liebe KURIER-Leser, haben Sie Reisepläne? Seien Sie gewarnt, denn Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern entlassen ihre Schüler in die wohlverdiente Pause, doch auf den Straßen ist Geduld gefragt!
Der ADAC warnt: „Es wird zäh!“
Laut ADAC könnten besonders der Freitagnachmittag, der Samstagvormittag und der Sonntagnachmittag zur Nervenprobe für Autofahrer werden. Wer zu diesen Zeiten unterwegs ist, sollte sich auf dichten Verkehr und längere Wartezeiten einstellen. „Auf den wichtigsten Urlauberautobahnen wird zeit- und abschnittsweise sehr zäh“, so der Automobilclub.
In Bayern kommt es noch dicker: Aufgrund des Hochwassers Anfang Juni dürfen Lkw ausnahmsweise auch am Wochenende fahren. Dies dürfte die Verkehrssituation zusätzlich verschärfen.

So umgehen Sie das Stau-Wochenende!
Der ADAC hat einen Tipp für alle, die dem Stau entgehen wollen: Alternativrouten nutzen und auf andere Wochentage ausweichen! Ideal für die stressfreie Fahrt in den Urlaub seien Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Wer flexibel ist, sollte diese Tage für die Reise einplanen. Doch nicht nur der Ferienbeginn sorgt für volle Straßen. Der ADAC meldet aktuell 1242 Autobahnbaustellen in Deutschland. Diese Baustellen sorgen vielerorts für zusätzliche Behinderungen. Und auch während der Ferien wird an vielen Stellen weiter gearbeitet.

Tipps für eine entspannte Reise:
Wir empfehlen, rechtzeitig losfahren und genug Zeit einzuplanen. Vermeiden Sie die Stoßzeiten am Freitag, Samstag und Sonntag. Nutzen Sie weniger befahrene Strecken, prüfen Sie Alternativrouten. Wenn möglich, reisen Sie an einem Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag. Informieren Sie sich vorab über aktuelle Baustellen und planen Sie Ihre Route entsprechend. Auch wenn es mal länger dauert – bewahren Sie Ruhe und machen Sie das Beste aus der Situation.
Um die Fahrt für die Kleinen auf der Rückbank angenehm zu gestalten und Stau-Frust zu vermeiden, können Eltern auf ein paar bewährte Tricks zurückgreifen. Packen Sie ausreichend Snacks und Getränke ein, um kleine Hungerattacken zu überbrücken. Spielzeug, Malbücher und Hörspiele können Wunder wirken, um die Langeweile zu vertreiben. Auch Tablet oder DVD-Player mit den Lieblingsfilmen sorgen für Ablenkung. Pausen an Raststätten mit Spielplätzen bieten eine willkommene Abwechslung und ermöglichen den Kindern, sich zu bewegen. Planen Sie zudem Spiele, wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder „Autokennzeichen-Raten“, um die Zeit zu überbrücken und für gute Laune zu sorgen. So wird die Reise auch bei Stau gemütlich und stressfrei.


