Es ist ein grausiger Anblick, der sich den Polizisten in Köpenick bot: In Transportboxen in einem dunklen Kellerverschlag eines Mehrfamilienhauses fanden sie 14 französische Bulldoggen, 12 davon Welpen – teilweise von ihrer Mutter getrennt. Nun warnt das Tierheim Berlin: Augen auf beim Welpen-Kauf, damit so etwas nicht mehr passiert!

Verstaut wie Lagergut, die Kulleraugen vor Leid ganz groß – die Polizei Berlin zeigt auf Ihrem Instagram-Kanal die Realität des zwielichtigen Online-Kaufs von Welpen. „Wer solche Tiere erwirbt, unterstützt am Ende Strukturen, unter denen Tiere leiden“, sagt Eva Rönspieß, Vorstandsvorsitzende des Berliner Tierschutzvereins.
Zwielichtiger Online-Verkauf von Hunden
Statt größerer Transporte tauchten heute häufiger einzelne Welpen in Wohnungen auf, die über scheinbar private Kanäle angeboten würden. Die Tiere würden über Online-Plattformen und soziale Medien beworben und vermittelt – oft mit dem Anschein von Seriosität und Privatverkauf. Mindestens ein Welpe aus dem Keller in Köpenick soll bereits weitergegeben worden sein, bevor es von der Polizei in Sicherheit gebracht werden konnte.
Die geretteten Tiere zeigen nun mal wieder die bitterböse Wahrheit der Hunde-Dealer. Wegen tierschutzwidriger Zustände nahm die Polizei die 12 französischen Bulldoggen-Welpen und zwei Hunde-Mütter mit und leitete Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein. Die Hunde werden nun medizinisch versorgt und sollen in ein geeignetes Zuhause vermittelt werden.



