Bei Hertha BSC ist richtig Druck auf dem Kessel. Sonntag (13.30 Uhr) muss ein Heimsieg gegen den Tabellenzweiten SV Darmstadt 98 her, um noch eine Chance auf den Aufstieg zu haben. Doch auch in der Mannschaft wird die Spannung immer größer. Wer gewinnt die internen Konkurrenzkämpfe. Um diese vier Startelfplätze geht es.
Leistner gegen Gechter
Routinier Toni Leistner (35) war wegen seiner Rotsperre beim Rückrundenstart erstmal draußen. Zuletzt spielte Linus Gechter (21) als Innenverteidiger neben Marton Dardai (23). Beide Youngster haben es gut gemacht. Doch gegen die offensivstarken Lilien braucht Trainer Leitl ein Kopfballmonster. Toni Leistner ist eines. Das heißt aber nicht, dass Gechter auf die Bank muss, denn da gibt es das nächste Duell …
Gechter gegen Eitschberger
Der rechte Außenverteidiger Deyo Zeefuik (27) ist wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Wer ersetzt ihn? Julian Eitschberger (21) ist ein Kandidat, doch in der Hinrunde wurde Gechter von Leitl auf diese Position verschoben.
Leitl: „Das sind die Optionen, die wir haben.“ Tendenz: Gechter rückt nach rechts. So hat Leitl wenigstens die erfolgreiche Vierer-Kette aus der Hinrunde mit Gechter, Leistner, Dardai, Karbownik wieder zusammen.
Sessa gegen Klemens
Kevin Sessa (25) überzeugte beim 2:2 in Karlsruhe auf der Sechser-Position vor der Abwehr als Kennet-Eichhorn-Ersatz. Leitl lobt ihn: „Ich fand, dass Kevin seine Sache ordentlich gemacht hat. Er hatte einen Super-Ballgewinn, den Assist bei Fabian Reeses Tor. Kevin trainiert gut, von daher spricht nichts dagegen.“

Doch Sessa ist gegen die körperlich robusten Darmstädter mit seinen 1,75 Metern im Nachteil. Konkurrent Pascal Klemens (20) ist elf Zentimeter größer. Leitl: „Wir haben ein Gegner, der sehr physisch stark ist, sehr große Spieler hat. Deswegen ist auf der Sechser-Position auch Pascal Klemens bei uns ein Thema.“



