Nur noch vier Tage und ein Ex-Herthaner sucht dringend einen neuen Verein. Stürmer Jessic Ngankam (25) ist bei Bundesligist Eintracht Frankfurt aussortiert und soll mal wieder ausgeliehen werden. Zweitligist Preußen Münster wollte ihn unbedingt, doch Ngankam zögerte zu lang. Jetzt hat Münster den Mittelstürmer Imad Rondic (26) vom 1. FC Köln ausgeliehen. Hat sich Ngankam verzockt?
Eintracht Frankfurt will Ngankam loswerden
Auch der 1. FC Magdeburg hatte über Wochen Interesse an Ngankam, doch die Magdeburger haben sich inzwischen auch im Angriff verstärkt. Anspruch und Wirklichkeit, das ist gerade das Problem bei Ngankam.
Damit seine Karriere nach seinem schlimmen Waden- und Schienbeinbruch im April 2025 wieder in Gang kommt, braucht er Spielpraxis. Bei Frankfurt bekommt er sie in dieser Saison nicht mehr.
Dabei hatte der frühere U21-Nationalspieler vor zweieinhalb Jahren vom großen Durchbruch in der Bundesliga geträumt. Hertha BSC war 2023 abgestiegen, Eigengewächs Ngankam (seit 2006 bei Hertha) war fest als Stürmer Nummer 1 in der Zweiten Liga eingeplant.
Doch dann gab es das Traumangebot der Eintracht: einen Millionenvertrag bis 2028. Frankfurt zahlte vier Millionen Euro Ablöse. Für den klammen Hauptstadtklub war das Geld die Rettung in der damals akuten Finanzsituation.
Ngankams Beinbruch warf ihn weit zurück




