Beim 2:2 in Karlsruhe verballerte Luca Schuler (26) gleich drei Riesen-Torchancen. Sieg von Hertha BSC verschenkt! Jetzt muss der eigentliche Stürmer Nummer 1, Dawid Kownacki (28), ran und im Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den SV Darmstadt 98 treffen und den Dreier sichern, sonst ist er im Sommer weg.
Kownacki: Kaufpflicht nur bei Aufstieg
Denn im Vertrag des Leihstürmers von Werder Bremen gibt es zwar eine anschließende Kaufpflicht im Sommer, aber nur, wenn Hertha aufsteigt. Klappt die Rückkehr in die Bundesliga nicht, muss der Pole zurück an die Weser.
Nach dem Holperstart in die Rückrunde mit zwei Unentschieden (0:0 gegen Schalke, 2:2 beim KSC) ist die Partie im Olympiastadion gegen den Tabellenzweiten aus Hessen wegweisend. Ein Sieg ist quasi Pflicht, um überhaupt noch in Reichweite der Aufstiegsplätze zu kommen. Bei einer Niederlage wächst der Rückstand auf den direkten Aufstiegsplatz 2 auf zehn Punkte.
Trainer Stefan Leitl hatte es schon gesagt: „Für unseren Anspruch und auch für die Leistungen sind zwei Punkte aus beiden bisherigen Spielen zu wenig. Jetzt steigt der Druck, besonders gegen Darmstadt.“
Hertha braucht endlich mehr Tore im Sturm. Gerade mal 23 Tore in 19 Liga-Spielen sind zu wenig. Zum Vergleich: Gegner Darmstadt hat 34 Treffer auf dem Konto, allein zwölf durch Torjäger Isac Lidberg.
Pechvogel Kownacki kämpft um den Durchbruch

Bei Hertha konnte Kownacki noch nicht richtig durchstarten – bisher nur drei Tore. Im September setzte ihn eine Sprunggelenksverletzung außer Gefecht. Die Hoffnung auf Tore am Fließband war dahin. Die Ersatzmänner Luca Schuler (5 Tore) und Sebastian Grönning (3 Tore) waren nur mäßig erfolgreich. In der Rückrunde sollte alles besser werden.



