Wintereinbruch und die gemeinen Tücken. Es sind nicht nur die glatten Bürgersteige, auch Hertha BSC hat seine Sorgen. Der Trainingsrasen auf dem Schenckendorffplatz ist momentan nur noch ein Acker. Ausgerechnet vor dem Heimspiel gegen den SV Darmstadt am Sonntag (13.30 Uhr) schlägt Trainer Stefan Leitl Alarm: „Unser Rasen ist im Arsch!“
Leitl kann wenig Taktik trainieren
Auf der Pressekonferenz am Freitag benutzte der Coach genau diese drastischen Wörter, um auf das dicke Problem aufmerksam zu machen: „Der Schenckendorffplatz ist alles andere als gut momentan. Es gibt wenig, was du an technischen und taktischen Dingen trainieren kannst. Es ist ganz einfach: Der Platz ist im Arsch.“
Abschlusstraining im Olympiastadion?
Kälte, Feuchtigkeit, Schnee – das Grün leidet gerade gewaltig. Nur das linke Spielfeld auf dem Schenckendorffplatz hat eine Rasenheizung. Deswegen ist auch kein Ausweichen auf das rechte Spielfeld möglich, weil der Boden dort gefroren ist. Das geht erst wieder bei Plusgraden.

Der Zustand des Rasens wäre wahrscheinlich noch schlimmer, wenn das blau-weiße Team in der ersten Januarwoche für die Rückrundenvorbereitung in Berlin geblieben wäre und nicht nach Portugal geflogen wäre. Doch alleine die vergangenen drei Wochen Training haben viele Löcher auf dem Grün hinterlassen.




