Die Jagd geht wieder los. Das Transferfenster ist wieder offen. Holt Hertha BSC im Winter noch Spieler? Darum geht es nicht alleine. Ab Januar darf auch mit Profis verhandelt werden, deren Verträge bei anderen Klubs im Sommer auslaufen. Im Fokus ist jetzt der Schweizer Mittelfeldspieler Ryan Fosso (23) vom holländischen Erstligisten Fortuna Sittard.
Der 1,83-Meter-Mann ist Defensivspezialist, ausgebildet bei Young Boys Bern, wechselte Fosso 2024 nach zwei Jahren bei FC Vaduz nach Holland zu Fortuna Sittard. Dort ist er unumstrittener Stammspieler. Sittard besitzt zwar eine Option auf Vertragsverlängerung, die wurde aber bisher nicht gezogen.
Vertrag von Fosso läuft im Sommer aus
Davon haben jetzt einige Klubs Wind bekommen und Fosso ist neben Hertha auch im Visier von Bundesligist Borussia Mönchengladbach, Zweitligist 1. FC Kaiserslautern, Polens Erstligisten Lech Posen und Italiens Zweitligisten FC Empoli. Können sich die Blau-Weißen im Rennen durchsetzen?

Neben Fosso soll Hertha auch an Hannovers Mittelfeldspieler Franz Roggow (23) interessiert sein. Bei 96 kam der Ex-Dortmunder nur auf sechs Einsätze in der Hinrunde. Er wäre ein Kandidat für einen sofortigen Wechsel im Januar.
Hertha bastelt an einem neuen Mittelfeld
Was auffällt: Die Blau-Weißen suchen Mittelfeldspieler. Denn in dem Mannschaftsteil könnte es im nächsten halben Jahr erhebliche personelle Veränderungen geben. Der Vertrag von Routinier Diego Demme (34) läuft aus. Dazu gibt es das große Fragezeichen um Wunderkind Kennet Eichhorn (16), der von halb Europa gejagt wird. Bei einem Traumangebot, der den Klub sanieren würde, ist ein Verkauf wahrscheinlich.
Auch Pascal Klemens (20, kann als Innenverteidiger und Sechser spielen) ist bei mehreren Bundesliga-Klubs wie Werder Bremen, Hamburger SV und VfB Stuttgart schon seit einem Jahr auf dem Zettel. Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Der Poker um eine Verlängerung ist schon länger ins Stocken geraten.
Auch die Zukunft von Kevin Sessa (25) ist ungewiss. Er kam im Sommer 2024 von Bundesligist FC Heidenheim, doch auch nach anderthalb Jahren konnte er sich nicht entscheidend durchsetzen. Herthas Bosse basteln schon an der neuen Saison. Doch die Planungen müssen zweigleisig sein – für die Zweite Liga und für die Bundesliga, falls es mit dem angestrebten Aufstieg klappt.



