Der blau-weiße Showdown läuft an. Hertha BSC steht vor der Woche der Wahrheit. Es geht um den Aufstiegstraum und den DFB-Pokal. Sonnabend (13 Uhr) in Elversberg, Dienstag im Pokal-Viertelfinale gegen den SC Freiburg und nächsten Sonnabend Heimspiel gegen Hannover 96. Alles in den nächsten Tagen verlieren oder grandios triumphieren?
Darum ist Hertha zum Siegen verdammt
Trainer Stefan Leitl versucht vor der Auswärtspartie im Saarland alles, damit es endlich mit dem ersten Sieg im Jahr 2026 klappt. Durch drei Unentschieden (0:0 gegen Schalke, 2:2 beim KSC, 2:2 gegen Darmstadt) hat sich zum Rückrundenstart der Punkterückstand zu den Aufstiegsplätzen auf sieben erhöht.

Leitl sagte es deutlich: „Solche Spiele kotzen mich an, wir treiben hohen Aufwand, aber es sind zu wenig Punkte.“ Dreimal den Sieg verschenkt, jetzt muss es klappen. Hertha BSC ist am 21. Spieltag akut zum Siegen verdammt. Denn nicht nur Gegner Elversberg hat ein Heimspiel, sondern auch alle Konkurrenten: Schalke gegen Dynamo Dresden, Paderborn gegen Nürnberg, Darmstadt gegen Kaiserslautern und Hannover gegen Kiel.
Gewinnen alle Teams vor Hertha und es gibt keinen blau-weißen Dreier in Elversberg, war es das mit dem Aufstieg. Nur ganz kühne Optimisten träumen dann noch von der Rückkehr in die Bundesliga. So brutal ist die Lage.
Kai Wegner drückt Hertha im Pokal die Daumen
Sonnabend um 15 Uhr wissen alle Fans mehr. Doch die Anhänger fiebern auch dem Pokalspiel am Dienstag gegen den SC Freiburg seit Wochen entgegen. Der ewige Traum vom Endspiel im eigenen Wohnzimmer, dem Olympiastadion, ist seit zehn Jahren wieder greifbar. Zuletzt schaffte Hertha den Einzug ins Halbfinale 2016, dort setzte es aber eine 0:3-Heimniederlage gegen den Favoriten Borussia Dortmund.

Selbst der Regierende Bürgermeister Kai Wegner drückt die Daumen und tippt gegen Freiburg auf einen 2:1-Sieg. Gutes Omen? Das bleibt jedem selbst überlassen. Zuletzt lag Berlins bekanntester Tennisspieler Wegner bei einigen Dingen komplett daneben …



