Mario Götze hat bei PSV Eindhoven ordentlich Spaß am Kicken. Imago/ANP

Die Holland-Kur hat bei unserem WM-Helden Mario Götze angeschlagen! Nach nicht nur wegen einer Stoffwechselerkrankung schweren Jahren in München und bei Borussia Dortmund steigt die Form des einstigen deutschen Wundertalents bei PSV Eindhoven immer weiter an. Ein Jahr nach seinem Wechsel in die Eredevisie blickt Götze nun zurück - aber auch in die Zukunft. Denn für die hat der inzwischen 29-Jährige klare Pläne!

Mario GÖtze: Klares Bekenntnis zu PSV Eindhoven

Zwar kam Mario Götze in seiner ersten Saison bei PSV verletzungsbedingt (die Leiste zwickte) nur auf 18 Liga-Einsätze, doch in denen war der Weltmeister von 2014 richtig wichtig für seinen Klub. Fünf Tore und sechs Vorlagen gelangen ihm in der Liga. Damit hat der 63-malige deutsche Nationalspieler einen großen Anteil am Erreichen des zweiten Platzes in Hollands bester Fußballliga. Und diese Erfolgsgeschichte möchte Götze, dessen Vertrag im kommenden Jahr ausläuft, bei PSV nun fortsetzen.

In einem Interview mit dem niederländischen Sender ESPN NL sagte Mario Götze: „Ich denke nicht daran, zu gehen. Wir haben eine große Chance, die Champions League zu erreichen, als Team zu wachsen und vielleicht ein paar Titel zu gewinnen.“ DAS ist doch mal eine Ansage!

Mario Götze: PSV bekommt es mit Galatasaray zu tun

Als erste Hürde stehen für Götze, sein Team und den deutschen Trainer Roger Schmidt nun erstmal die Spiele in der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League gegen Galatasaray Istanbul am 21. und 28. Juli an. Es sei wichtig die kommenden Duelle zu gewinnen, sagte Götze, der auch klarmachte: „Natürlich habe ich schon oft Champions League gespielt. Das will ich wieder, das ist mein Ziel.“

In der Tat kann Götze, der sich 2014 mit seinem Siegtreffer im WM-Finale gegen Argentinien in die deutschen Geschichtsbücher eingetragen hatte, in seiner Karriere auf 62 Spiele in der Königsklasse zurückblicken, in denen er 12 Tore erzielte und 17 weitere vorbereitete. Geht alles nach Plan, wird Götze in der kommenden Saison weitere hinzufügen können. Denn PSV-Trainer Schmidt baut auf seinen Landsmann. 

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So oft er kann, bringt er Götze über 90 Minuten. Meist jedoch nicht auf dessen Lieblingsposition hinter den Spitzen, die gibt es im Schmidt-System nämlich nicht. Oft kommt Götze über den rechten Flügel, von wo aus er aber immer wieder in die Mitte ziehen kann, wenn der sehr offensive Ausßenverteidiger Denzel Dumfries wieder seine Sturmläufe wagt.