Wer Blaubeeren richtig lagert, kann sie bis zu zwei Wochen lang genießen.
Wer Blaubeeren richtig lagert, kann sie bis zu zwei Wochen lang genießen. IMAGO/Panthermedia

Sie zählen zu den beliebtesten Früchten des Sommers: Heidelbeeren, die vielerorts auch Blaubeeren genannt werden. Die kleinen Beeren sind nicht nur supergesund, sondern auch total lecker. Kein Wunder, dass manch einer gar nicht genug davon bekommt. Aber: Unbegrenzt sollte man Blaubeeren nicht essen. Wir verraten, warum, und auch, wie Heidelbeeren bei korrekter Lagerung lange frisch bleiben.

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Warum sind Blaubeeren so gesund?

Heidelbeeren enthalten gerade einmal 45 Kilokalorien pro 100 Gramm – aber viel Vitamin C, Kalium und Zink, Folsäure und Eisen sowie Gerb- und Pflanzenfarbstoffe (Polyphenole). Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die Zellen erneuern, Entzündungen bekämpfen und das Immunsystem stärken. Von allen Obstsorten haben Blaubeeren sogar die meisten Antioxidantien.

Aber Achtung: Experten empfehlen, nicht wesentlich mehr als rund 75 Gramm Blaubeeren am Tag zu essen. Sonst können sich unschöne Nebeneffekte bemerkbar machen. Denn Blaubeeren haben auch viele Ballaststoffe. Wenn wir zu viele Ballaststoffe zu uns nehmen, macht sich das vor allem bei unserer Verdauung bemerkbar. Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen können die Folge sein.

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Wie lange sind Heidelbeeren haltbar?

Laut Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse – und die müssen es schließlich wissen – sind Heidelbeeren bei richtiger Lagerung rund zwei Wochen haltbar.

Wie lagert man Blaubeeren richtig?

Blaubeeren gehören in den Kühlschrank. Sie einfach in der Verpackung, in der man sie gekauft hat, in selbigen zu stellen, ist aber keine gute Idee. Wer die Haltbarkeit der frischen Früchte verlängern will, macht sich mit ihnen ein wenig Arbeit. Keine Sorge, Sie müssen nicht Stunden in die Vorbereitung zur Lagerung investieren.

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So geht’s: Sortieren Sie faulige Heidelbeeren nach dem Kauf direkt aus. Die frischen Beeren - erkennbar an gleichmäßig blauer Farbe, praller Schale und leichter Pelzschicht – werden dann zunächst gewaschen. Und zwar am besten mit kaltem Wasser in einer Schale statt direkt unter dem Wasserhahn. So lassen sich Druckstellen auf den Beeren durch den Wasserstrahl vermeiden. Danach die Früchte auf einem Tuch abtropfen lassen und sie in einem möglichst flachen Gefäß in den Kühlschrank stellen.

Blaubeeren sollte man nach dem Kauf sortieren und in einer Schale mit kaltem Wasser waschen.
Blaubeeren sollte man nach dem Kauf sortieren und in einer Schale mit kaltem Wasser waschen. IMAGO/Panthermedia

Kann man Blaubeeren einfrieren?

Wer das ganze Jahr über heimische Heidelbeeren essen möchte, kann die Beeren zehn bis zwölf Monate lang einfrieren. Ihr enthaltenes Vitamin C und E verlieren sie dabei nicht. Zum Auftauen sollte man sie in den Kühlschrank stellen und innerhalb von 24 Stunden aufbrauchen. Unaufgetaut sind Heidelbeeren besonders gut zum Backen geeignet, so die Bundesvereinigung. Denn dann enthalten sie weniger Wasser als im frischen Zustand.

Tipp: Werden die Beeren zunächst nebeneinander gelegt und unverpackt mehrere Stunden vorgefroren und erst danach in Portionsbeuteln in den Tiefkühler gepackt, klumpen sie nicht zusammen. Vorteil: Sie können dann auch in kleineren Portionen entnommen werden.