Erstes Ziel verpasst! Die Eisbären verlieren vor 14.200 Zuschauern in der restlos ausverkauften MB-Arena 1:2 (0:0, 0:2, 1:0) gegen Bremerhaven und müssen so den Fischtown Pinguins Platz 1 nach der Hauptrunde überlassen.
Die Statistik sagt: Seit 2015 wurde immer der Beste vor den Play-offs dann auch Deutscher Meister. Egal, da kann der EHC diese Serie ja beenden. Auf den Gegner im Viertelfinale (best of seven) muss der DEL-Rekordmeister noch warten, den spielen jetzt unter der Woche die Teams auf den Plätzen 7 bis 10 im Modus best of three unter sich aus.
Für die Eisbären möglich: Köln, Mannheim, Ingolstadt. Die erste Play-off-Runde war auf dem Papier auch schon mal leichter. Doch wer Meister werden will, muss ohnehin jeden schlagen. Los geht die Viertelfinal-Serie dann am nächsten Sonntag in Berlin.
Trainer Serge Aubin schont einige Stars
Die Voraussetzungen, um Bremerhaven noch abzufangen, sind nicht die besten. Mehr oder weniger freiwillig verzichtet EHC-Trainer Serge Aubin auf die leicht angeschlagenen oder von Krankheit noch geschwächten Marcel Noebels, Lean Bergmann, Patrice Cormier, Freddie Tiffels und Ty Ronning. Wäre das nicht das Hauptrunden-Finale, sondern das Meisterschafts-Endspiel gewesen, hätten wohl alle spielen können.


