Ingolstadt und Maximilian Heim - das scheint zu passen. Wie schon im ersten Spiel bei den Oberbayern trifft das Eisbären-Talent auch beim zweiten.   
Ingolstadt und Maximilian Heim - das scheint zu passen. Wie schon im ersten Spiel bei den Oberbayern trifft das Eisbären-Talent auch beim zweiten.    Foto: Imago/Eibner

Schade, schade über 50 Minuten sieht es nach mindestens einem Punkt beim Top-Team in Ingolstadt aus, dann bringen sich die Eisbären in zwei Minuten um den Lohn alle Bemühungen – 2:4 (1:1, 1:1, 0:2).

Serge Aubin lässt sein Line-up so wie beim 5:0 kurz vor Weihnachten gegen Bietigheim, so was gibt es beim Meister-Trainer auch nicht alle Tage. Heißt gleichzeitig: Im Tor steht wieder Juho Markkanen, der insgesamt starke 26 Paraden zeigt.

Aber ausgerechnet beim 2:3 durch Ben Marschall (53.) patzt der Finne: Den Knaller von Charles Bertrand lässt er nach vorne abprallen und wird beim Nachschuss dann vom Torschützen getunnelt. Das tut richtig weh.

Frank Hördler macht nächste 1000 voll

Und: Ingolstadt hat für die Eisbären in dieser Saison immer irgendwie was Historisches zu bieten. Beim 3:1 am 7. Oktober bei den Panthern gibt Maximilian Heim sein DEL-Debüt, erzielt mit dem 2:0 auch gleich sein erstes Tor. Diesmal trifft er zum 2:1 (30.) – es ist sein zweites Tor in der Eliteliga.

Auch Frank Hördler hat’s in dieser Spielzeit mit den Oberbayern. Beim 3:4 nach Penaltys  am 11. Dezember macht der Kapitän sein 1000. DEL-Spiel, jetzt kassiert er gegen Ende des zweiten Drittels die Strafminuten 999 und 1000 seiner großen Karriere. Sachen gibt’s ...

Das Spiel selbst ist trotz über 20 Punkten Abstand und Welten in der Tabelle lange sehr ausglichen, das 0:1 von Marko Friedrich drei Sekunden, nachdem der Meister eine zweiminütige Unterzahl erfolgreich übersteht (7.), drehen Marcel Noebels (16.) bei vier gegen vier und Heim mit einem herrlichen Schuss genau in den linken oberen Knick.

Hartes Programm zum Jahresabschluss

Das 2:2 durch Bertrand gibt’s in bei Vier-gegen-Fünf-Unterzahl 33 Sekunden vor Ende des Mittelabschnitts. (40.). Direkt davor halten sich die Eisbären eine Minute lang zu dritt gegen fünf Panther schadlos. Und dann kommen noch Bertrand und Höfflin (2:4/55.).

Nicht schön. Und morgen in Bremerhaven (die Pinguine putzen gerade reihenweise die Top-Teams) und am Freitag in Straubing (beide 19.30 Uhr) wird’s zum Jahresabschluss auch nicht gerade leichter.

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