Friedrichshain-Kreuzberg ist bald komplett zugepollert und eine einzige Parkzone. Nachdem zum 1. April schon der Kiez rund um die Friedenstraße zur Parkzone 54 wurde, werden in diesem Jahr fünf weitere Teile des grün regierten Bezirks zur Teuermeile für Autofahrer. Los geht es am 1. Juni.
Friedrichshain-Kreuzberg: Hier gibt es überall neue Parkzonen
Im Bezirk stehen vier weitere Starttermine für neue Parkzonen fest. Den Anfang macht am 1. Juni die Parkzone 68 im Alexandrinenviertel. Zwei Monate später, am 1. August, wird auch rund um den Mehringplatz (Parkzone 69) das Parken kostenpflichtig. Zeitgleich erweitert der Bezirk die Parkzone 63 im Graefekiez.
Damit ist der Ausbau in diesem Jahr jedoch längst nicht abgeschlossen. Auch die Bewohner rund um den Askanischen Platz (Parkzone 58) müssen sich darauf einstellen, künftig für das Abstellen ihrer Autos zu zahlen – hier beginnt die Bewirtschaftung am 1. Oktober. Als Letztes folgt am 1. Dezember das Samariterviertel in Friedrichshain.
Mit der Parkraumbewirtschaftung gilt in den jeweiligen Gebieten: Wer sein Auto auf öffentlichen Flächen abstellt, benötigt entweder einen Parkschein oder einen gültigen Parkausweis – etwa für Anwohner, Handwerksbetriebe oder Unternehmen. Das Ordnungsamt kontrolliert die Einhaltung regelmäßig.
Anwohner mit Hauptwohnsitz in einer der Zonen können online einen Bewohnerparkausweis beantragen. Er ersetzt den Parkschein, garantiert aber keinen freien Stellplatz. Alle anderen Autofahrer müssen für jede angefangene Viertelstunde Parkzeit bezahlen.

KURIER sagt, wie groß die Parkzonen sind und was das Parken dort kosten soll. Die neuen Parkzonen 58, 68 und 69 bilden ein großes zusammenhängendes Gebiet. Was für Parkverdrängungsverkehr sorgen könnte: Das Parken im Gebiet Mehringplatz wird teurer als in den beiden daneben liegenden Zonen.


