Berlin wettet – und der Bezirk Lichtenberg möchte ganz vorne mitmischen! Bei der großen Kaffeewette, bei der elf Bezirke gegeneinander antreten, um möglichst viele Kaffeepäckchen für die Berliner Kältehilfe zu sammeln.
Das ist ja fast wie einst bei Thomas Gottschalk und „Wetten, dass ..?“: die große Kaffeewette, die vom 19. Januar bis 5. Februar in der Hauptstadt läuft. Ausgedacht hat sie sich der Reinickendorfer Einzelhändler Michael Lind (44).

Die Regeln sind simpel: Jeder Bezirk, der es schafft, mithilfe seiner Einwohner mindestens 500 Päckchen Kaffee zu sammeln, bekommt von Initiator Lind und seinen Partnern 2.500 Euro extra für die Kältehilfe in seinem Kiez.
Lichtenberger helfen mit cooler Wette
Klar, den Wettstreit will Lichtenberg gewinnen. Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU) macht Druck: „Mit einem einfachen Päckchen Kaffee helfen wir Menschen, die in der Kälte auf Unterstützung angewiesen sind“, sagt er. „Lichtenberg hat vergangenes Jahr 677 Päckchen geschafft – das toppen wir!“
Die Päckchen können unter anderem im Rathaus Lichtenberg (Möllendorffstraße 6) abgegeben werden. Gezählt werden nur 500 Gramm-Päckchen mit Bohnen- oder gemahlenem Kaffee, die an die Kältehilfe gehen.

Seit 2019 gibt es die Kaffeewette. Damals hatte Einzelhändler Lind den Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) herausgefordert. 150 Menschen beteiligten sich an der Aktion. Inzwischen ist daraus ein jährlicher Wettstreit zwischen mehreren Bezirken geworden.
Vor einem Jahr siegte Reinickendorf bei der Kaffeewette. Die Reinickendorfer sammelten 3051 Kaffeepakete. Auf die Folgeplätze kamen Spandau (2304), Neukölln (1726), Tempelhof-Schöneberg (1666) und Lichtenberg (677).


