Am Montag streiken die Beschäftigten der BVG, Busse und Bahnen fahren nicht – und jetzt wird auch noch der Weg der Autofahrer erschwert. Jedenfalls für jene, die am Alexanderplatz vorbei müssen. An der Kreuzung Greifswalder Straße, Ecke Am Friedrichshain gibt es einen Rohrbruch, die Straße ist unterspült und stadtauswärts für Autos gesperrt.
Zu kalt, um das Loch zu reparieren
Gute Nachricht für alle Anwohner: Das geplatzte Rohr ist keine Versorgungsleitung, die zu einem der umliegenden Häuser führt. Schlechte Nachricht für alle Autofahrer und Busnutzer: Es ist zu kalt, um die Straße zu reparieren. „Wir brauchen über null Grad“, sagt Astrid Hackenesch-Rump, Sprecherin der Berliner Wasserbetriebe, zum KURIER. Zurzeit würden wegen der Kälte nicht mal die Asphaltwerke arbeiten.

Rund 150 Quadratmeter Straße genau an der Grenze zwischen Mitte und Prenzlauer Berg sind abgesackt. Doch der Boden ist hartgefroren – und das ausgetretene Wasser auch schon wieder. Stadteinwärts rollt der Verkehr, Richtung Prenzlauer Berg und Weißensee geht aber nichts mehr. Und für die nächsten 14 Tage sagt der Wetterbericht Kälte voraus.
Auch die Straße Am Friedrichshain ist jetzt auf Höhe der Hausnummer 35 gesperrt – also fällt auch diese Umfahrung flach. Von der Greifswalder Straße kann man weder in die Straße Am Friedrichshain noch in die Friedenstraße abbiegen.

Der Autoverkehr, vom Alexanderplatz kommend, staut sich an der Kreuzung, da man nur einspurig nach links in die Straße Prenzlauer Berg abbiegen kann.
So fahren jetzt die Busse 142 und 200
Auch BVG-Busse sind von der Sperrung betroffen, die Linien 142 und 200 kommen nicht durch.
Der Bus 142 wird umgeleitet zwischen den Haltstellen Platz der Vereinten Nationen und Mollstraße/ Prenzlauer Allee. Dazwischen gibt es keinen Halt. Und der Bus 200 hält nicht an der Haltestelle Mollstraße/ Otto-Braun-Straße.



