Vor rund zwei Wochen kam es in der Schloßstraße in Steglitz zu einem ungewöhnlichen Unfall: Eine Kehrmaschine der BSR ist in den Gehweg eingebrochen und hinterließ ein riesiges Loch. Sie musste mit einem Kran gerettet werden. Zwei Tage später passierte das Gleiche in Berlin-Mitte. Offenbar sind die 2,5 Tonnen schweren Geräte der BSR unfallanfällig: In Lichtenrade kam es am Montagnachmittag zum nächsten Fail.
BSR-Kehrmaschine umgefallen: Fahrer verletzt
Dieses Mal ist die Kehrmaschine zwar nicht eingebrochen, aber dafür umgekippt. Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Lichtenrade auf dem Kirchhainer Damm. Der 2,5-Tonner ist dabei so unglücklich gefallen, dass der BSR-Mitarbeiter, der ihn gesteuert hat, verletzt wurde. Der Mann konnte sich selbst aus dem Unfallfahrzeug befreien und wurde später in ein Krankenhaus gebracht.
Die Bergung des tonnenschweren Fahrzeugs gestaltete sich schwierig. Der Technische Dienst der Berliner Feuerwehr musste schweres Gerät einsetzen: Mittels Seilwinde des Rüstwagens, eines Lufthebekissens sowie mit der Unterstützung eines Löschfahrzeuges wurde das tonnenschwere Fahrzeug wieder aufgerichtet.

Wie es zu dem Unfall kam, ist nach Angaben der Feuerwehr unklar. Ein anderes Fahrzeug war wohl nicht beteiligt. Es macht ganz den Anschein, als würden aktuell vermehrt Kehrfahrzeuge in Unfälle geraten. Doch auf KURIER-Anfrage hin, betont ein BSR-Sprecher: „Wir haben täglich Hunderte Kehrtechnikfahrzeuge im Einsatz. Im Verhältnis handelt es sich bei den aktuellen Unfällen um eine geringe Zahl, die während der aktuellen Grundreinigung keine unübliche Häufung darstellt.“


