Verkehrschaos mitten in der Stadt! An einer der meistbefahrenen Kreuzungen Berlins geht ab Dienstag nichts mehr wie gewohnt. Am Frankfurter Tor wird die komplette Ampelanlage umgebaut – bei laufendem Verkehr und ohne funktionierende Signale.
Weniger Chaos, weniger Unfälle
Seit einiger Zeit wird der Kreuzungsbereich am Frankfurter Tor von der Polizei Berlin als „Unfallschwerpunkt“ bezeichnet. Nun können wir uns über Umbauten freuen, die diesem Ruf entgegenwirken sollen.

Für den Verkehr in Berlin ändert sich ordentlich was: Autofahrer dürfen künftig nicht mehr von der Warschauer Straße nach links in die Karl-Marx-Allee abbiegen.
Ziel des Umbaus ist unter anderem, dass die Trams der Linien M10 und 21 länger Grün haben und die Gleise nicht mehr durch stehende Fahrzeuge blockiert werden. Aber auch die Verkehrssicherheit soll deutlich erhöht werden.
In der Kreuzungsmitte entsteht eine zusätzliche Ampel für den Linksabbiegeverkehr aus der Petersburger Straße Richtung Osten.
Zwei Tage ohne Ampel
Wie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt mitteilt, bleiben die Ampeln auf der Kreuzung vom 14. April (6 Uhr) bis 16. April (6 Uhr) komplett ausgeschaltet.
Die Folge: Polizei regelt den Verkehr, Tempo 30, Abbiege‑Verbote. Autofahrer sollten den Bereich weiträumig umfahren!
Zwischen 6 und 20 Uhr regelt die Polizei Berlin den Verkehr. Nachts bleibt der Knotenpunkt ungeregelt. Unser Tipp für Fußgänger: Nachts besser durch die U-Bahn-Unterführung gehen, um die Querung zu verhindern.
Auf der Karl‑Marx‑Allee und der Frankfurter Allee gilt während des gesamten Umbaus Tempo 30 und Linksabbiegen ist an der gesamten Kreuzung verboten.
Kein Linksabbiegen aus der Warschauer Straße
Nach dem Umbau ist aus Richtung Warschauer Straße nur noch Geradeausfahrt und Rechtsabbiegen erlaubt. Für die Linksabbieger gibt es eigene Signale: Fahrzeuge aus der Frankfurter Allee und der Karl-Marx-Allee erhalten künftig separate Linksabbiegerphasen.



