Viele heißen Adam oder Emil, manche Coco oder Dexter. Gemeinsam sind sie Teil des Berliner Baby-Jahres 2025. Rund 35.700 Kinder kamen im vergangenen Jahr in der Hauptstadt zur Welt. Das sind fast 800 mehr als noch 2024. Die meisten von ihnen wurden im Bezirk Tempelhof-Schöneberg geboren.
Berlins Baby-Spitzenreiter
Mit 6023 Neugeborenen führt Tempelhof-Schöneberg das Berliner Baby-Ranking klar an. Auf Platz zwei folgt Mitte mit 4810 Geburten, dahinter Charlottenburg-Wilmersdorf mit 4427. Schlusslicht ist Reinickendorf mit nur 711 Neugeborenen.
Dass ausgerechnet Tempelhof-Schöneberg ganz oben steht, ist kein Zufall. In dem Bezirk befinden sich gleich zwei große Geburtskliniken. Allein im St. Joseph-Krankenhaus in Tempelhof wurden 4119 Kinder geboren – damit ist die Klinik sogar auf Platz zwei in ganz Deutschland. Im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum in Schöneberg kamen weitere 1636 Babys zur Welt.
- 1. Tempelhof-Schöneberg – 6023
- 2. Mitte – 4810
- 3. Charlottenburg-Wilmersdorf – 4427
- 4. Friedrichshain-Kreuzberg – 4271
- 5. Pankow – 4175
- 6. Spandau – 3471
- 7. Neukölln – 2931
- 8. Lichtenberg – 2420
- 9. Treptow-Köpenick – 917
- 10. Marzahn-Hellersdorf – 830
- 11. Steglitz-Zehlendorf – 753
- 12. Reinickendorf – 711
Zwillinge-Boom in Berlin
In manchen Bezirken gab es überraschend viele Mehrlingsgeburten. In Charlottenburg-Wilmersdorf wurden wöchentlich im Schnitt ein bis zwei Zwillingspaare geboren, außerdem sogar Drillinge. In Spandau kamen 47 Zwillingspaare zur Welt. In vielen Bezirken werden solche Fälle allerdings nicht systematisch erfasst.

Fast überall zeigte sich zudem ein kleiner Trend. Es wurden etwas mehr Jungen als Mädchen geboren. Gleichzeitig bewiesen viele Eltern bei der Namenswahl klassischen Geschmack. Adam, Noah und Emil gehörten bei den Jungen zu den Favoriten, bei den Mädchen lagen Mila, Emilia und Mia vorn. In Marzahn-Hellersdorf wurde der Name Mia gleich achtmal vergeben, in Treptow-Köpenick entschieden sich ebenso viele Eltern für Emma. Dort war bei den Jungen Karl besonders beliebt, in Marzahn-Hellersdorf führte Henry.


