Nach dem großen Blackout, der Anfang des Jahres rund 45.000 Haushalte im Südwesten Berlins über mehrere Tage lahmgelegt hatte, kann wirklich niemand mehr das Wort „Stromausfall“ hören. Doch nun mussten sich am Freitagmorgen etliche Berliner in Mitte rund um den Hackeschen Markt mit fehlendem Strom herumschlagen. Wo genau der Saft fehlte und wie lange die Störung anhielt.
Stromausfall in Berlin-Mitte rund um Hackescher Markt
Stromnetz Berlin hat am Freitag gegen 9.30 Uhr einen Ausfall gemeldet: Betroffene Straßenzüge waren unter anderem die Anna-Louisa-Karsch-Straße, Bodestraße, Burgstraße und der Henriette-Herz-Platz. Auch das Nikolaiviertel, das Rote Rathaus sowie der Hackesche Markt und Teile des Alexanderplatzes waren laut der Karte betroffen. Es war schätzungsweise von etwa 8000 bis 12.000 betroffenen Haushalten auszugehen.
Die Störung war wie von Stromnetz Berlin vorausgesagt um 11.30 Uhr behoben worden. Wie schnell das geht, hängt in der Regel von der Art der Störung ab.

Warum Stromausfälle in Berlin so gefährlich sind
Bei einem Stromausfall in der Innenstadt können Ampeln, Beleuchtung, Geschäfte und teils auch Fahrstühle ausfallen – entsprechend kann es zu Verkehrschaos, längeren Wartezeiten und gesperrten Bereichen kommen.
Berliner sollten dann besonders auf den Verkehr achten, vorsichtig Kreuzungen passieren und öffentliche Hinweise der Feuerwehr oder Polizei verfolgen. Außerdem empfiehlt es sich, elektronische Geräte sparsam zu nutzen und in betroffenen Gebieten Menschen in Aufzügen oder hilfsbedürftige Personen im Blick zu behalten.
Wie schnell können Stromausfälle behoben werden?
Der aktuelle Stromausfall wurde innerhalb weniger Stunden behoben. Warum geht das so schnell? In einem früheren Interview erklärte ein Sprecher von Stromnetz Berlin dem KURIER: „In den meisten Fällen können wir durch Umschalten aus der Netzleitstelle in andere Teile des Netzes dann die Störung beheben oder Teile der Störung beheben, auch relativ schnell.“



