In Berlin-Mitte wird die Mühlendammbrücke für die Schifffahrt vorübergehend gesperrt. Die Wasserstraße bleibt ab dem 20. Januar bis voraussichtlich zum 31. März geschlossen, wie die Verkehrsverwaltung mitteilte. Grund dafür sind umfangreiche Bauarbeiten an der 1968 erbauten Brücke, die für eine langfristige Modernisierung notwendig sind.
Die Mühlendammbrücke ist eine der zentralen Verkehrsadern Berlins. Während der Sperrung können Schiffe die Brücke nicht passieren. Der Autoverkehr sowie Radfahrer und Fußgänger werden weiterhin über eine eingeschränkte Verkehrsführung geleitet.

Die Sperrung der Wasserstraße beginnt am 20.01.2025 und endet voraussichtlich am 31.03.2025
Die Arbeiten umfassen unter anderem den Rückbau von Fahrbahnbelägen, Bordsteinen, der Brückenentwässerung sowie der Medienträger. Ziel der Baumaßnahmen ist eine umfassende Erneuerung und Verschlankung der Brücke, die künftig fast sieben Meter schmaler sein wird. Der Umbau soll bis 2028 abgeschlossen werden.
Schifffahrt unter Mühlendammbrücke zwei Monate unterbrochen
Täglich passieren sie bis zu 74.000 Fahrzeuge, darunter zahlreiche Lastwagen. Langfristig soll die Brücke den Anforderungen einer nachhaltigeren Mobilität gerecht werden. Das beinhaltet unter anderem die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs und verbesserte Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer.
Die Sperrung der Wasserstraße ist eine notwendige Maßnahme, um die umfassenden Bauarbeiten sicher und zügig umzusetzen. Mit der geplanten Fertigstellung im Jahr 2028 soll die Mühlendammbrücke den Anforderungen einer modernen Stadtinfrastruktur gerecht werden.



