Zwei Männern wird nun der Prozess gemacht: Berkay K. (21) und Ahmed S. (24). Es geht um versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung, Verstoß gegen das Waffengesetz.
Der Fall reiht sich ein in eine Serie von Schießereien: Kaum ein Tag vergeht, an dem in Berlin nicht scharf geschossen wird. Allein 2025 registrierte die Polizei 1119 Delikte mit einer Schusswaffe. 515-mal wurde tatsächlich geschossen.
Es ging um Schulden in Höhe von 250.000 Euro
Wie am 22. Oktober in Alt-Mariendorf. K. und S. sollen laut Anklage an einer Strafaktion beteiligt gewesen sein. Es sei um vermeintliche Schulden eines türkischen Geschäftsmannes in Höhe von 250.000 Euro gegangen sein. Zwei Männern wird nun der Prozess gemacht:
Weil er untergetaucht war, sei seinem Schwiegersohn angekündigt worden: „Wenn ihr uns den Typ nicht gebt, dann müsst ihr mit Krieg rechnen, also mit Toten.“ Ein Treffen auf einem Aldi-Parkplatz sei verabredet worden.
Der Schwiegersohn kam mit seinem Vater P. (45) und einem weiteren Bekannten zum Treffpunkt. Sie hatten den Aufenthaltsort des Untergetauchten nicht verraten. K., S. und ein weiterer Mittäter hätten beschlossen, „Zahlungsdruck auf den Schuldner auszuüben“, heißt es in der Anklage.

Aus einem Fahrzeug sollen sie geballert haben. Senior P. wurde von drei Kugeln getroffen, zwei davon in den Oberkörper. Seine Begleiter konnten sich in Deckung bringen. Die Pistolen-Männer flohen, als P. am Boden lag. Die Anklage: „In der Annahme, er sei tödlich getroffen.“ Der Verletzte konnte aber durch eine Not-OP gerettet werden.


