Wenn aus etwas Wunderbarem der glatte Horror wird ... die Rede ist von den vereisten Gehwegen in Berlin! Zwar gehöre ich zu den Menschen, die bei dem ersten Schneefall Ende November gejubelt haben – für mich gibt es nichts Schöneres als Berlin bei Schnee –dennoch lebe ich aktuell in ständiger Angst. Der Grund: Die Gehwege in der Hauptstadt werden kaum irgendwo vernünftig geräumt und bestreut. Das Ergebnis sind fiese Eisflächen, die überall aus festgetretenem Schnee entstanden sind.
Berliner Fußwege werden zum Gesundheitsrisiko
Für Menschen wie mich, die leider über wenig Koordination verfügen und auch ohne Eis schon mal ausrutschen und stolpern, ist der Zustand der Fußgängerwege in Berlin ein echtes Problem. Diese Saison muss ich auch noch besonders aufpassen, denn ich bin nicht nur ein sogenannter „Körperklaus“, sondern auch noch im siebten Monat schwanger – sollte daher wirklich nicht hinfallen. Und was ist mit all den älteren Menschen, für die ein Sturz auch ganz schnell fatal werden kann?
Die Notaufnahmen der Berliner Krankenhäuser melden aktuell etliche Knochenbrüche und weitere Sturzverletzungen. Das ist leider kein Wunder, wenn man sich die Wege so anschaut. Aber wie kann das sein? Immerhin schafft es die Stadt doch auch, die Straßen für den Verkehr regelmäßig zu räumen. Wieso werden Fußgänger – und übrigens auch Radfahrer – im Gegensatz zu Autofahrern wie Bürger zweiter Klasse behandelt? Ganz nach dem Motto: Wer laufen muss, hat eben Pech gehabt?




