Es gibt Meldungen, die so furchtbar sind, dass einem der Atem stockt – diese hier ist eine davon. Während anderswo in Berlin in der Nacht des 1. Mai ausgelassen gefeiert wurde, kam in Kreuzberg an einem U-Bahnhof ein Rentner ums Leben. Ein 69 Jahre alter Mann verunglückte an der U-Bahn, wurde mitgeschleift und blieb vier Stunden lang im Gleis liegen.
Rentner am Gleisdreieck von U-Bahn mitgeschleift
Die genauen Hintergründe der schrecklichen Tragödie sind unklar. Fakt ist: Der furchtbare Unfall ereignete sich laut Polizei am U-Bahnhof Gleisdreieck. Mitten in der Nacht vom 1. Mai auf den 2. Mai wurde ein 69 Jahre alter Mann hier von einer U-Bahn mitgeschleift, doch laut Behörden soll niemand etwas mitgekommen haben.
„Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich ein 69-jähriger Mann gegen 1.20 Uhr auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Gleisdreieck auf und versuchte, die sich schließenden Türen einer im Gleisbereich stehenden U-Bahn mit seiner mitgeführten Gehhilfe offenzuhalten.“ Doch das ging gewaltig schief: Der Mann sei im Anschluss vom Triebfahrzeugführer mitgeschleift worden, ohne dass dieser etwas bemerkte.

Leiche erst vier Stunden nach dem Unfall entdeckt
Der Mann kam bei dem Unfall ums Leben. Wie lange er unter seinen schweren Verletzungen litt oder ob er sofort tot war, ist unklar. Gruselig: Erst vier Stunden später, gegen 5.30 Uhr, entdeckte laut Polizei ein anderer Triebwagenführer den Körper des toten Mannes neben den Gleisen. Er alarmierte die Einsatzkräfte der Polizei. Die untersuchten den Unfallort.


