Es ist eine gute Nachricht für alle Eltern und Großeltern: Laut Medienberichten ist der Mann, der das Unternehmen HiPP erpresste und Gläschen mit Babynahrung mit Rattengift versetzte, geschnappt. Die Ermittler haben den mutmaßlichen Täter identifiziert, sein Versteck ausfindig gemacht und am Samstag gestürmt. Allerdings ist noch immer vergifteter Brei im Umlauf, heißt es.
Mann (39) vergiftete Abynahrung von HiPP
Die „SOKO Glas“ hatte länderübergreifend Ermittlungen angestellt, nun gelang den Ermittlern der Zugriff: Der HiPP-Erpresser ist gefasst! Im Landkreis Salzburg in Österreich konnte der mutmaßliche Brei-Vergifter festgenommen werden.
Der 39 Jahre alte Erpresser soll im Laden Babybrei gekauft, diesen mit Rattengift versetzt und die Gläschen danach wieder zurück ins Geschäft gebracht haben. Er wird laut „Kronen Zeitung“ nun von den Ermittlern verhört, hat aber selbst noch nicht ausgesagt.
Vergiftete Brei-Gläschen wurden laut Berichten unter anderem in Tschechien, in der Slowakei und im Burgenland gefunden. Alle hatten einen weißen Sticker mit einem roten Rand auf dem Boden des Glases. Das Problem: Insgesamt sechs Gläser soll der Erpresser, der zwei Millionen Euro in Kryptowährungen verlangte, in Umlauf gebracht haben. Nur fünf konnten allerdings sichergestellt werden. Das letzte soll sich laut Ermittlern im österreichischen Burgenland befinden.


