Seit fast einem Jahr steht an der Baustelle in der Pankower Neuen Schönholzer Straße alles still. Weil dem Bezirk das Ged fehlte, konnte eine dringend benötigte, neue Sporthalle kurz vor dem Bauende nicht weiter gebaut werden. Nun ist der Weiterbau gesichert.
Zehn Jahre Bauzeit für eine Turnhalle
In Sichtweite zum Pankower Rathaus ist diese Baustelle ein echter Schandfleck. Seit mehr als zehn Jahren warten Vereine und Schüler auf die moderne Halle. Bei der Turnhalle handelt es sich um eines der langwierigsten Schulbauvorhaben Berlins. Seit zehn Jahren wird an dem Bau gearbeitet. Rechtsstreitigkeiten um Leitungen und andere Probleme am Bau sorgten immer wieder für Verzögerungen
Als die Halle dann endlich stand, ging dem Bezirk Pankow das Geld aus. Infolge der Verzögerungen waren die Baukosten von 20,4 auf 28 Millionen Euro gestiegen – weder Bezirk noch das Land Berlin konnten das zusätzliche Geld kurzfristig aufbringen.

Nun hat nach zähem Verhandlungen der Senat das fehlende Geld freigegeben. Die Bauarbeiten können wieder aufgenommen werden.
Wann es konkret wieder losgeht, ist aber noch offen. „Ein aktualisierter Terminplan wird derzeit in Abstimmung mit den beteiligten Firmen erstellt“, teilt das Bezirksamt dem Tagesspiegel mit. „Zum jetzigen Zeitpunkt kann daher noch kein belastbarer Termin für die Wiederaufnahme der Bauarbeiten oder die Fertigstellung genannt werden.“
Dass die Halle noch in diesem Jahr eröffnet wird, ist allerdings unwahrscheinlich. Die acht Monate Verzug müssen erst wieder aufgeholt werden.


