Tag 3 im Blackout in Berlin. Seit dem feigen Anschlag von Linksextremisten am Samstag gibt es in Teilen des Südwestens von Berlin keinen Strom. Polizei, Feuerwehr, freiwillige Helfer und die Bürger versuchen, die Situation irgendwie in den Griff zu bekommen. Die Fachleute vom Energieversorger arbeiten fieberhaft an der Lösung des Problems. Doch schon beschwört das Wetter eine neue Gefahr herauf. Die Zeit läuft gegen Berlin.
Verlassene Häuser, alte Dämmung, kalte Wasserrohre
Die frostige Kälte lässt in den Häusern ohne Strom die Temperaturen fallen. Erst kühlt es langsam aus. Und dann immer schneller. Erreichen die Temperaturen Werte kurz vor 0 Grad, wird das stehende Wasser in den normalen Wasserleitungen zum Problem. Es gefriert, dehnt sich aus und sprengt die Leitungen.
Wehe, wenn Wasser in den Leitungen nur steht
Viele Menschen haben ihre vier Wände verlassen, sind in der Familie oder bei Freunden und Bekannten untergekommen. So steht ihr Zuhause leer. Keine Bewegung beim Wasser durch Entnahme zum Kochen, Waschen oder die Toilettenspülung. Das alles würde das Einfrieren des Wassers verhindern. Sanitär- und Heizungsinstallateur Jörg Enderling erklärt, was so gefährlich ist: „Da wir keine Laborbedingungen haben, kann Wasser auch schon über 0 Grad Celsius anfangen, zu frieren. Vor allem, wenn es in der Leitung stagniert.“



