Am Dienstagnachmittag war der Zugverkehr der Linie U3 für ein paar Stunden eingeschränkt. Der Grund war aber nicht wie sonst eine Signalstörung – sondern ein ausgewachsener Brand im Gleisbereich!
U-Bahn der BVG musste evakuiert werden
Die Berliner Feuerwehr berichtet: Auf der U-Bahnlinie U3, kurz vor dem U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte, kam es zwischen den Gleisen zu einem Brand von etwa 30 Quadratmetern Grünfläche. Vegetation, Laub und Gestrüpp waren dort vermutlich durch einen Funken in Brand geraten. Die Feuerwehr war mit 16 Kräften vor Ort.

Dramatisch: Da für die Brandbekämpfung „der Zugverkehr eingestellt“ und „der Fahrstrom abgeschaltet werden“ musste, wurden die rund 30 Fahrgäste aus einer auf der Strecke stehengebliebenen U-Bahn durch die BVG-Fahrerin über die Gleise zum nahegelegenen Bahnhof geführt.
Verletzt wurde zum Glück niemand. Der Brand konnte mit einem Strahlrohr und einem Waldbrandset gelöscht werden, erklärt die Feuerwehr. Nach rund 1,5 Stunden konnten die Brandbekämpfungsmaßnahmen abgeschlossen und die Einsatzstelle der BVG übergeben werden.
Weiterer Brand in Köpenick
Das war längst nicht der einzige Flächenbrand, zu dem die Berliner Feuerwehr am Dienstag alarmiert wurde! In einem Waldstück in der Nähe des S-Bahnhofs Wuhlheide brannten auf einer Fläche von etwa 3000 Quadratmetern Waldboden und Unterholz. „Die Brandbekämpfung wurde mit zwei Strahlrohren und speziellen Waldbrandsets durchgeführt“, berichtet die Feuerwehr.
„Durch den Einsatz von zwei Tanklöschfahrzeugen wurde eine stetige Versorgung mit Löschwasser sichergestellt.“ Sogar eine Drohne mit integrierter Wärmebildkamera wurde eingesetzt. Am Ende beschäftigten die Löscharbeiten 33 Einsatzkräfte über drei Stunden lang.
Noch ein Riesenfeuer in Spandau
Ein weiterer „Vegetationsbrand“ wurde der Berliner Feuerwehr am Dienstagnachmittag in der Revierförsterei Spandau im Ortsteil Hakenfelde gemeldet. Verteilt auf eine Gesamtfläche von ungefähr 20 Hektar brannten Tot- und Unterholz in vereinzelten Brandstellen. „Mit 3 Strahlrohren und 2 Waldbrandsets wurde über mehrere Stunden eine aufwendige Brandbekämpfung durchgeführt“, schildert die Feuerwehr.


