Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Mahlsdorf ist am Abend ein Kind gestorben. Feuerwehrleute hatten es zunächst noch aus den Flammen gerettet, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Doch es war zu spät: Das Kind sei erst vom Rettungsdienst behandelt worden, dann aber vor Ort seinen Verletzungen erlegen.
Nach dem verheerenden Brand in Berlin-Mahlsdorf, bei dem am Montagabend ein Kind ums Leben kam, laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Wie das Lagezentrum am Morgen mitteilte, werden sich die Untersuchungen noch den ganzen Dienstag über hinziehen und seien relativ umfangreich. Bei dem Unglück war ein Junge gestorben, nachdem Einsatzkräfte ihn aus dem brennenden Haus geborgen hatten.
Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten den Jungen zunächst noch aus den Flammen bergen können. Trotz sofortiger Behandlung durch den Rettungsdienst erlag das Kind jedoch noch am Einsatzort seinen schweren Verletzungen. Angaben zum Alter lagen zunächst nicht vor. Die Angehörigen des verstorbenen Kindes wurden von der psychosozialen Notfallversorgung betreut. Zudem erlitt ein weiterer Mensch leichte Verletzungen.
Brand in Mahlsdorf: Junge wurde im Haus vermisst
Laut Feuerwehr stand das Einfamilienhaus in der Kieler Straße (Mahlsdorf) bereits vollständig in Flammen, als die Einsatzkräfte eintrafen. Mehrere Menschen hatten sich aus dem brennenden Haus bereits in Sicherheit bringen können. Dann kam heraus, dass noch ein Kind im Haus vermisst wurde.

Feuerwehrleute machten sich im brennenden Haus auf die Suche nach dem vermissten Jungen. Die Rettungsaktion gestaltete sich aber schwierig, da die brennende Holztreppe nicht mehr begehbar war. Schließlich gelang es den Feuerwehrleuten, über tragbare Leitern bis zu dem Jungen vorzudringen und ihn aus dem Haus zu bergen.
Knapp 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz
Die Rettung aus dem Haus entpuppte sich als falsche Hoffnung: Eine eingeleitete Reanimation verlief jedoch erfolglos, das Kind verstarb noch vor Ort, hatte schwere Rauchgas- und Brandverletzungen.




