Nach dem Wintersturm „Elli“ mit heftigem Schneefall müssen Bahnreisende im Norden Deutschlands weiter Geduld haben. Im Fernverkehr, darunter auch auf der Strecke Berlin-Hannover, gibt es bis Sonntag, 11. Januar, massive Ausfälle.
Eigentlich sollten schon am Samstag früh um 10 Uhr die ersten Fernzüge wieder rollen. Dann wurden Reisende auf Mittag vertröstet. Doch jetzt kommt es noch dicker: Wegen des Wintereinbruchs fällt der Bahnverkehr auf mehreren wichtigen norddeutschen Fernverkehrsstrecken noch bis voraussichtlich Sonntag aus, teilte die Bahn mit. Betroffen sind unter anderem die wichtige Nord-Süd-Strecke von Hamburg über Hannover nach Frankfurt sowie die Ost-West-Verbindung Berlin-Hannover-Ruhrgebiet.
Achse Berlin-Hannover startet als Erstes
Zunächst sollen wieder Fernzüge auf der wichtigen Ost-West-Achse zwischen Berlin, Hannover und dem Ruhrgebiet verkehren. Nord-Süd-Verbindungen werden wahrscheinlich noch später schrittweise wieder in Betrieb gehen.
Im Regionalverkehr gibt es erste Entlastung: Seit etwa 9 Uhr werden auf einzelnen Strecken wieder Züge eingesetzt. Dennoch bleibt die Lage unübersichtlich.

Bahn schaltet Sonderhotline für Fahrgäste
Die Bahn rät Reisenden dringend, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Situation zu informieren – etwa über die App DB Navigator oder die Internetseite des Konzerns. Zudem ist weiterhin eine kostenlose Sonderhotline für Fahrgäste geschaltet: 08000 996633.
Trotz der geplanten Wiederaufnahme bleibt der Fernverkehr auf mehreren wichtigen Verbindungen den ganzen Samstag über eingestellt. Betroffen sind unter anderem die Strecken Hamburg–Kopenhagen, Amsterdam–Hannover, Westerland/Kiel–Hamburg, Binz/Rostock–Berlin sowie Norddeich/Emden–Hannover und weiter ins Ruhrgebiet.


