Berlin hatte sich auf einen üblen Schneesturm mit fatalen Folgen eingestellt, hat aber weitestgehend Glück gehabt: Wir werden größtenteils verschont, die Lage ist nicht so schlimm wie befürchtet. Trotzdem gibt es Einschränkungen für Pendler, die aus der Hauptstadt rausmüssen.
Hier legt Schneesturm „Elli“ den Fernverkehr lahm
Achtung! Die Deutsche Bahn war gezwungen, den Fernverkehr in Norddeutschland am Freitagmorgen aufgrund des Schneesturms „Elli“ einzustellen. Das heißt: Es kommt zu massiven Zugausfällen. Auch Verbindungen von und nach Berlin sind betroffen. So fallen laut Angaben der Deutschen Bahn unter anderem die Fernverkehrszüge zwischen der Hauptstadt und Hamburg, Hannover sowie Kassel-Wilhelmshöhe aus.

Sie sind betroffen? Das ist zwar ärgerlich, aber immerhin geht Ihnen kein Geld flöten: Fahrgäste, die bis einschließlich 7. Januar ein Ticket für eine Reise im Zeitraum vom 8. bis 10. Januar gekauft haben und diese aufgrund der Winterwitterung verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen, so die Bahn. Die Zugbindung sei aufgehoben.
Das Ticket gelte dabei für jede Fahrt zum ursprünglichen Zielort, auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden.
Die Deutsche Bahn will den wegen Unwetters eingestellten Fernverkehr in Norddeutschland dann am Samstagmorgen wieder schrittweise aufnehmen. Am Samstag sei trotzdem bundesweit noch mit Einschränkungen und Zugausfällen zu rechnen, teilte das Unternehmen mit.
Nah- und Flugverkehr in Berlin nicht betroffen
Die BVG wiederum meldet bisher keine allzu schweren Einschränkungen im Berliner Öffi-Verkehr. Man habe sich gut auf einen drohenden Schneesturm vorbereitet. Bus und Bahn fahren weitestgehend normal. Es könne jedoch zu Verspätungen kommen.
Auch am Flughafen BER läuft der Flugverkehr trotz des Sturmtiefs „Elli“ überraschend rund: „Wir haben kompletten Normalbetrieb“, sagt ein Sprecher des Flughafens.


