Urlaub in Afrika geplant? Dann heißt es jetzt: Genau informieren!
Wegen der aktuellen Ebola-Lage schlagen die USA Alarm, sprechen eine deutliche Reisewarnung aus – und schicken einen Infizierten nach Berlin.
Kongo, Uganda und Südsudan sind betroffen
Das US-Außenministerium rät aktuell von Reisen in die Demokratische Republik Kongo, Uganda und den Südsudan ab. Zusätzlich wird empfohlen, Trips nach Ruanda noch einmal zu überdenken. Der Hintergrund: Die Ebola‑Epidemie breitet sich weiter aus, laut Behörden gibt es aktuell über 130 Todesfälle.

Tedros Adhanom Ghebreyesus, der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), äußerte sich „zutiefst besorgt“ über das „Ausmaß und die Geschwindigkeit“ der Ebola-Ausbreitung.
Was bedeutet das für Urlauber aus Berlin?
Viele Länder in Afrika gehören zu beliebten Fernreisezielen – ob für Safari-, Abenteuer oder Strandurlaube. Aktuell gilt für deutsche Staatsbürger keine landesweite Reisewarnung für die betroffenen Länder, es wird aber von Reisen in Ebola-Gebiete abgeraten.
In den aktuellen Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes in Berlin heißt es für die DR Kongo: „Von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo einschließlich der Hauptstadt Kinshasa wird abgeraten.“
Ebola-Infizierter in Charité
Besondere Brisanz bekommt der Fall jetzt durch einen ersten Infizierten aus den USA. Das US-amerikanische Center for Disease Control and Prevention hatte bereits am Montag davon gesprochen, dass sich ein US-amerikanischer Arzt im Kongo angesteckt habe – und in Deutschland behandelt werden solle.
Das Bundesgesundheitsministerium hat dies bestätigt. Der Grund: kürzere Flugzeit und Deutschlands hohe Ebola-Expertise. Laut Ministerium bestehe für andere Patienten der Charité sowie die Bevölkerung keinerlei Gefahr.


