Am vergangenen Freitagabend (9. Januar) gab es gegen 20 Uhr einen Einsatz des Technischen Hilfswerks (THW) in Berlin-Steglitz. Wenig später tauchte eine Baustellenabsperrung auf, die Anwohner immer noch beschäftigt. Der KURIER klärt auf, was dahintersteckt.
Havarie auf dem Munsterdamm
Etliche Berliner, die in den vergangenen Tagen durch Steglitz gefahren sind, blieben hier stecken: Der Munsterdamm ist auf Höhe des Immenwegs – kurz vor der Kreuzung mit dem Steglitzer Damm – in Richtung Lankwitz gesperrt.

Eine denkbar ungünstige Stelle: Autofahrer müssen entweder wenden und einen großen Umweg über den Prellerweg auf sich nehmen oder auf dem verkehrsberuhigten und teilweise einspurigen Immenweg durch das Wohngebiet kriechen. So oder so braucht man hier mindestens fünf Minuten länger. Zu Stoßzeiten können es auch mal zehn Minuten werden – genervtes Hupkonzert inklusive.
Grund für die Nerverei im Verkehr ist eine Havarie: Es kam hier zu einem Wasserrohrbruch. Laut Verkehrsinformationszentrale (VIZ) sollte dieser eigentlich „bis voraussichtlich 12.01.2026“ repariert werden. Doch bei den Reparaturarbeiten kam es offensichtlich zu Verzögerungen. Vermutlich aufgrund der eisigen Temperaturen rund ums Wochenende.
Auch wichtige Buslinie betroffen
Die Sperrung auf dem Munsterdamm führt auch dazu, dass eine zentrale Buslinie in Berlin – der 187 – hier einen Umweg einschlagen muss.

Die BVG informiert: Der Bus 187 wird aktuell in Richtung Lankwitz, Halbauer Weg umgeleitet, da der Schaden die reguläre Strecke beeinträchtigt. Die Umleitung führt von Insulaner bis Siemensstraße/Halskestraße über die Altmarktstraße, Bismarckstraße/Bergstraße und Steglitzer Damm/Bismarckstraße.


