Das erste Adventswochenende ist da – und das bedeutet: Viele Berliner zieht es auf die Weihnachtsmärkte der Stadt. Eine Fahrt mit dem Karussell, eine Tasse Punsch, eine Tüte gebrannte Mandeln: Wer das genießen will, sollte das Auto stehen lassen. Denn traditionell verwandelt sich Berlin am Samstag in das heißeste Demo-Pflaster der Hauptstadt. Wir haben den großen Überblick und verraten, wo und wann heute protestiert wird: In Kreuzberg, Mitte und Prenzlauer Berg sollten Autofahrer besonders vorsichtig sein.
Demos in Mitte, Kreuzberg und Pankow: Hier wird es jetzt eng
Gleich zwei Demonstrationen sorgen am Samstag in Kreuzberg dafür, dass es ordentlich Beeinträchtigungen im Verkehr gibt. Die erste startet bereits um 14 Uhr an der Kottbusser Straße – hier werden mehrere Tausend Teilnehmer erwartet, heißt es in einer Ankündigung der Berliner Verkehrsinformationszentrale. Hintergrund der Demonstration: Bei „Stoppt die Komplizenschaft. Sanktionen jetzt!“ geht es um die Forderung nach wirtschaftlichen und diplomatischen Sanktionen gegen Israel.
Der Demo-Zug startet um 14 Uhr in der Kottbusser Straße, marschiert dann über Kottbusser Tor, Adalbertstraße und Oranienstraße zum Moritzplatz, wo laut Plan eine Zwischenkundgebung stattfinden soll. Danach geht es weiter über die Axel-Springer-Straße und die Leipziger Straße zum Leipziger Platz. Das Ende ist hier für 20 Uhr geplant. Nicht die einzige Demo in Kreuzberg: Zwischen 17 Uhr und 19 Uhr soll es zu Verkehrseinschränkungen rund um Hohenstaufenplatz, Kottbusser Damm, Kottbusser Straße, Skalitzer Straße, Wassertorplatz, Gitschiner Straße, Zossener Straße und Gneisenaustraße kommen. Autofahrer sollten diesen Bereich meiden.

Auch in Mitte ist der Demo-Wahnsinn los. Erste Aktion: 13 Uhr startet eine Demo am Pariser Platz – hier wird gegen die islamistische Terrororganisation Boko Haram protestiert. Der Zug marschiert über Unter den Linden, Friedrichstraße, Französische Straße, Markgrafenstraße, Leipziger Straße, Seydelstraße, Alte Jakobstraße und Neue Jakobstraße. Beendet sein soll die Demonstration gegen 17 Uhr.
Berliner demonstrieren gegen Hütchenspieler und Taschendiebe
Zeitgleich findet ein weiterer Protest-Marsch statt – zwischen 13 Uhr und 15.30 Uhr zwischen der Karl-Liebknecht-Straße und Unter den Linden. Spannend: Hier geht es nicht um große Politik, sondern um den Kampf gegen Hütchenspieler und Taschendiebe! „Taschendiebe, Betrüger und Hütchenspieler stehlen Berlinern und besonders unseren nichtsahnenden Touristen das Geld aus der Tasche. Der Polizei werden nicht genügend Mittel im Kampf gegen diese Kriminellen zur Verfügung gestellt“, heißt es in einer Ankündigung. Es soll für das Thema sensibilisiert werden. Dafür geht es vom Start zum Ziel über




