Weihnachtszeit ist Weihnachtsmarktzeit! Für viele gehört ein Bummel über einen Wintermarkt einfach zur besinnlichen Jahreszeit. Doch nicht jeder genießt Glühwein und Bratwurst unbeschwert. Die Anschläge am Breitscheidplatz 2016 und in Magdeburg 2024 haben Spuren hinterlassen, Angst inklusive.
An der Sicherheit wird beim Weihnachtsmarkt in Berlin nicht gespart
Deshalb wird bei der Sicherheit nicht gespart. Im Gegenteil. Arnold Bergmann, Betreiber der Märkte am Potsdamer Platz und Alexanderplatz, sagt: „Nach Magdeburg haben alle noch einmal massiv aufgerüstet.“
Ob Betonpoller, Zäune oder Sicherheitsdienste – die Kosten explodieren. Bergmann beziffert die Ausgaben für seine beiden Märkte in diesem Winter auf rund 160.000 Euro. Vor zehn Jahren war es nur ein Drittel davon.
Für den Alexanderplatz musste der gebürtige Franke bis Donnerstag noch kleine Änderungen vornehmen. „In Absprache mit Polizei und Feuerwehr. Wir tun alles, was wir können“, so Bergmann.

Doch beim Schlendern über den Markt sieht man die eine oder andere Lücke. Bergmann beruhigt: „Mit voller Wucht und gerade kann man nicht drauffahren.“ Und: Lücken müssen bleiben, für mögliche Einsätze von Krankenwagen und Feuerwehr.


