Er war schwer krank

Clan-Boss Mehmet K. vermeldet seinen eigenen Tod

Der 62-Jährige war eines der bekanntesten Clan-Mitglieder in Berlin. Nun wurde sein Tod auf Instagram verkündet.

Author - Sebastian Karkos
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Mehmet K. galt als einer der bekanntesten kurdischen Clan‑Größen.
Mehmet K. galt als einer der bekanntesten kurdischen Clan‑Größen.Privat/Instagram

Mehmet K. ist tot. Der 62‑Jährige galt als einer der bekanntesten kurdischen Clan‑Größen der Hauptstadt. Das berichtet die B.Z.

Dienstagmittag erschien auf seinem eigenen Instagram‑Profil die Meldung über seinen Tod.

In dem Post schrieb Mehmet K.: „In Berlin nannten sie mich ‚Kürt Mehmet‘ … heute gehe ich, aber ich hinterlasse Gebete, Güte und unvergessliche Freundschaften.“

Weiter heißt es dort: „Ich werde nicht mehr unter Ihnen sein, aber meine Türen bleiben offen und meine Teamkollegen werden meine Freunde empfangen und bewirten.“ Nach Informationen der B.Z. soll Mehmet K. seit Jahren schwer krank gewesen sein. Sein Vermögen machte er unter anderem mit Immobilien und Wettbüros.

Im Dezember wurde auf sein Haus geschossen

Zuletzt hatte ein Angriff auf sein Anwesen in Lichterfelde für Schlagzeilen gesorgt. Am 17. Dezember 2025 eröffneten zwei Täter das Feuer auf sein Haus – bis zu 20 Schüsse sollen gefallen sein. Am Tag darauf reagierte Mehmet K. auf Instagram mit einer Erklärung, in der er offen über Feindschaften und Vergeltung sprach.

Es „betrübe und verwunde“ ihn, dass im Beisein seiner Familie geschossen worden sei. „Ist das eure Art von Rache, auf ein Haus mit Frauen und Kindern zu schießen?“ Das sei „ehrlos“ und feige. Für „Beweise“, die zur Identifizierung der Schützen führten, setzte er eine Belohnung von 500.000 Euro aus.