Weggeschnippst, plattgetreten und einfach liegen gelassen! In Berlin landen täglich tausende Kippen achtlos auf der Straße. Doch jetzt sagt die Hauptstadt den Zigarettenresten und den Sündern den Kampf an! Es drohen Strafen von bis zu 3000 Euro.
Schwerpunktwoche gegen Kippen – Kontrollen auch in Zivil
Vom 29. Juni bis 5. Juli 2026 steigt eine berlinweite Schwerpunktwoche der Ordnungsämter, die sich gezielt gegen das unsachgemäße Entsorgen von Zigarettenkippen im öffentlichen Raum richtet. Wie zum Beispiel das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg bekannt gibt, werden Einsatzkräfte der Ordnungsämter in den nächsten Tagen sowohl in Uniform als auch in Zivil an besonders stark verschmutzten Orten unterwegs sein und Kontrollen durchführen.
Seit November 2025 gelten in Berlin höhere Bußgelder für das illegale Ablagern von Müll. Wie teuer wird es? Sehr teuer! Wer seine Kippen einfach auf den Boden wirft, muss mit einem Bußgeld von 250 bis zu 3.000 Euro rechnen. Ziel der Aktion ist es, so der Bezirk, „das Bewusstsein zu schärfen und nachhaltige Veränderungen zu bewirken“.

Senat und Bezirke hatten sich bereits Ende 2024 auf strengere Maßnahmen gegen Müll geeinigt: Kontrollen wurden ausgeweitet und Verstöße konsequent verfolgt. Dafür gab es mehr Personal, zusätzliche Schulungen und eine zentrale Koordinierungsstelle in Mitte. Die Maßnahmen werden regelmäßig überprüft – und die Vereinbarung bis 2027 verlängert.




