Die anhaltende Trockenheit macht Berlins Grünflächen zur Feuergefahr. Gleich zwei Bezirke ziehen die Notbremse – und verhängen ab diesem Samstag ein striktes Grillverbot.
Pankow verbietet das Grillen in allen öffentlichen Grünanlagen
Achtung, Berliner: Das Bezirksamt Pankow untersagt das Grillen auf den dafür ausgewiesenen Flächen ab Samstag bis auf Weiteres – und zwar in sämtlichen öffentlichen Grünanlagen des Bezirks. Besonders betroffen ist der Mauerpark, einer der beliebtesten Treffpunkte der Stadt. Als Grund nennt das Bezirksamt die extreme Trockenheit und die damit einhergehende erhöhte Brandgefahr.
Volkspark, Görlitzer Park, Blücherplatz: Auch Friedrichshain-Kreuzberg greift durch
Parallel dazu zieht auch das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg die Reißleine. Ab Samstag gilt das Grillverbot auf der Grillwiese am Neuen Hain im Volkspark Friedrichshain, auf der Wiese gegenüber dem Kunstrasensportplatz sowie gegenüber dem Rodelhügel im Görlitzer Park – und zusätzlich auf der Wiese zwischen Waterloo-Ufer und Zossener Straße auf dem Blücherplatz.

Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Bußgeld. In Parks und Grünanlagen gilt: Wer in städtischen Parks abseits ausgewiesener Flächen grillt, zahlt meist Verwarngelder zwischen 5 Euro und 150 Euro. Wer für eine Brandgefahr sorgt oder sogar ein Feuer verursacht und andere Menschen in Gefahr bringt, muss mit bis zu 5000 Euro rechnen.
Trockenheit bedroht Berlins Grünflächen – Feuergefahr bleibt hoch
Hinter den Verboten steckt mehr als bürokratischer Eifer: Nach Wochen ohne nennenswerten Regen sind Berlins Parks und Wiesen so ausgetrocknet, dass ein einziger Funke einen Flächenbrand auslösen kann. Stadtgrün und Feuerwehr appellieren an alle Berliner, die Verbote ernst zu nehmen und auf das Grillen im Freien vorerst vollständig zu verzichten – auch abseits der offiziell gesperrten Flächen.



