Na endlich! Nach Dutzenden Verletzten durch Stürze auf den Berliner Gehwegen reagiert die Hauptstadt auf das anhaltende Glatteis: Auf den Gehwegen soll nun kurzfristig doch Streusalz eingesetzt werden dürfen.
Das kündigte Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) an. Die rechtliche Grundlage dafür sei eine von ihr erlassene „Allgemeinverfügung“. Ziel sei es, die Sicherheit für Fußgänger schnell zu verbessern.
Senat will alle Möglichkeiten ausschöpfen
Der Senat wolle dabei alle vorhandenen Möglichkeiten nutzen, um die Lage in den Griff zu bekommen. Man werde die Optionen des Landes „vollumfänglich ausschöpfen“, um die Verkehrssicherheit auf den Gehwegen wieder „wiederherzustellen“. Noch im Laufe des Tages sei ein Treffen mit den Berliner Bezirken sowie landeseigenen Unternehmen wie der Berliner Stadtreinigung (BSR) geplant. Ziel sei ein abgestimmtes Vorgehen bei der Glättebekämpfung.

Zugleich verwies Bonde erneut auf die Verantwortung der Hauseigentümer. Für das Räumen und Streuen der Gehwege seien grundsätzlich die Anlieger zuständig. In der Stadt sei jedoch derzeit deutlich zu sehen, dass viele dieser Pflicht nicht oder nur unzureichend nachkommen. Seit Tagen sind zahlreiche Gehwege in Berlin spiegelglatt.



