60 Jahre lang bekamen Kunden ihre Möbel im beliebten Einrichtungshaus Flamme in der Straße Freiheit in Berlin-Spandau. Doch damit ist bald für immer Schluss: Die Möbelkette schließt in ganz Deutschland ihre Tore. Abschied nehmen kann man aktuell bei einem großen Räumungsverkauf – und sicherlich das eine oder andere Schnäppchen machen.
Flamme verabschiedet sich für immer
Das Möbelhaus Flamme in Spandau wird dauerhaft geschlossen. Das geht aus der Website des Einrichtungshauses hervor: „Schweren Herzens teilen wir dir mit, dass wir unser Möbelhaus nach über 58 erfolgreichen Jahren Küchen- und Möbelhandel für immer schließen werden – eine Ära geht zu Ende!“, heißt es hier. Das Geschäft wird komplett aufgegeben.

Ein konkreter Schließungstermin wurde bisher nicht genannt. Vorher findet auch erst mal ein großer Räumungsverkauf statt: „Daher wird ab sofort der gesamte vorhandene Warenbestand und somit Millionenwerte total geräumt – restlos alles muss raus“, so Flamme.
Der Möbelriese wirbt unter anderem mit einer „2 für 1“-Aktion auf Matratzen und 50 Prozent Rabatt auf viele Ausstellungsstücke. Auch ganze Küchen bekommt man hier stark reduziert. Wer sein Zuhause ohnehin mal wieder aufhübschen wollte, sollte hier dringend vorbeischauen und kann vielleicht mächtig Geld sparen.
Sechs Häuser in Deutschland schließen: 300 Jobs weg!
Die Schließung des Berliner Standorts ist Teil der bundesweiten Aufgabe des gesamten Geschäftsbetriebs. Sämtliche Möbelhäuser sollen im ersten Halbjahr 2026 den Betrieb einstellen.
Laut Unternehmenswebsite ist die Filiale in Fürth bereits seit dem 1. April 2026 geschlossen. Zuletzt betrieb Flamme sechs Häuser in Berlin, Bremen, Frankfurt am Main, Fürth, Hannover und München.

Insgesamt sind rund 300 Beschäftigte von den Schließungen betroffen. Geschäftsführerin Tina Flamme nannte gegenüber dem Tagesspiegel wirtschaftliche, behördliche, politische sowie persönliche Gründe für diesen Schritt. Das Bremer Unternehmen wurde 1929 gegründet und befindet sich nach eigenen Angaben in der dritten Generation in Familienhand.

