Ein frischer Wind, immer wieder Schauer und zu wenig Sonne: Das lange Himmelfahrtswochenende fiel für viele ins Wasser. Doch ein abrupter Wetterwandel kündigt sich an. Zu Pfingsten boomt die Warmluft und erste Sommertage rücken in greifbare Nähe, verkündet Meteorologin Kathy Schrey von wetter.net. Doch vorher gibt es noch mal Kaltluft, Graupel und Alpen-Schnee.
Ein Ritt durchs Tal der Wettertränen
Adé, launisches Wetter. Pfingsten soll es endlich wieder warm werden. Vor der Rückkehr der Sonne gibt es aber ein Aber. Meteorologin Kathy Schrey kündigt es wortgewaltig an: „Bis dahin müssen wir noch den Ritt durchs Tal der Wettertränen in Kauf nehmen.“
Was sie damit meint: Auch die neue Woche beginnt so, wie die alte aufhörte. Wechselhaft, unbeständig und viel Regen, der das Land bis Mittwoch trifft.
Die Woche startet am Montag mit Schauerwetter. „Die freundlichsten Abschnitte gibt es im Norden“, sagt Kathy Schrey. Ansonsten: Schauer in der Mitte, im Westen und im Süden. Das Ganze bei maximal 20 Grad, in der Nacht kann es bis auf 4 Grad runtergehen.
Am Dienstag ziehen dichte Wolken ins Land. Es gibt zum Teil anhaltenden Regen, Kathy Schrey spricht von Gewittern und Starkregen, die nicht auszuschließen seien. 20 Liter pro Quadratmeter sind möglich. Bei maximal 20 Grad. Ähnlich warm wird es am Mittwoch. Der geht an diesem Tag aber vor allem in der südlichen Landeshälfte nieder, im Norden ist die Wolkendecke dicht.
Meteorologen einig: Ab Mitte der Woche kippt das Wetter
Doch dann ändert sich das Wetter. Das sieht nicht nur Kathy Schrey so. Auch ihr Kollege Dominik Jung kündigt an, dass sich ab Mitte der Woche ein kräftiges Hoch über Mitteleuropa aufbaue, das die kühlen Tiefdruckgebiete nach Norden abdrängt. „Mit jeder Phase, die sich das Hoch festigt, dreht der Wind auf Süd bis Südwest – und dann geht es im Tagesverlauf rasch nach oben“, schreibt er in einer Kolumne für die Frankfurter Rundschau.
Die Meteorologen sind sich diesmal einig: Auch der Deutsche Wetterdienst DWD erwartet, dass der Regen ab Mittwoch abnimmt. Kathy Schrey erwartet am Donnerstag nur noch im Osten einzelne Schauer. Vom Westen her gibt es Aufheiterungen und mehr Sonnenstunden. Bei bis zu 24 Grad im Südwesten.
Am Freitag kommt der Frühsommer bei uns an. Mit bis zu 25 Grad. Keine Niederschläge mehr, dafür viel Sonnenschein, hier und da ein paar Quellwolken.
Gute Nachrichten für Samstag. Zu Beginn des Wochenendes kommen wir auf die warme Seite des Hochdruckgebietes, kündigt die Meteorologin an. Das ziehe Richtung Nordosten weiter – bei bis zu 26 Grad. Die Aussichten: superfreundliches Wetter mit Sonnenschein satt, vor allem im Norden und im Süden.
Pfingsten: Bis zu 30 Grad möglich – doch ein Kälterückfall droht
Am Pfingstsonntag gibt es wieder so eine Art Wettergrenze. Im Laufe des Tages ziehen im Südwesten Wolken auf. Es bleibt aber für alle trocken bei bis zu 27 Grad. Nur im Nordosten, also auch in Berlin und Brandenburg, powert die Sonne noch etwas heftiger. Laut Schrey sind hier sogar bis zu 30 Grad möglich. Auch am Pfingstmontag bleibt es bei 27 Grad sehr warm, auch ein paar Quellwolken verderben die Laune nicht.





