Kann nicht endlich Frühling werden? Wer am Montagmorgen das Haus verlassen musste, war schon nach ein paar Schritten genervt. Nieselregen, Kälte, ein zugezogener Himmel. Die schönste Jahreszeit des Jahres – sie will und will anscheinend nicht dauerhaft kommen. Gibt es noch Hoffnung oder beschäftigt uns der nervige Dauerwinter noch lange? Eine Expertin warnt: Noch diese Woche droht uns ein echtes Tal der Tränen beim Wetter. Wir haben die aktuellen Prognosen.
Regen und Schnee: Hoffnung auf Frühling wird enttäuscht
Viele hoffen auf den Frühling, doch es bleibt leider enttäuschend. „Zum Start in die Karwoche müssen wir noch durch das Wetter-Tal der Tränen hindurchschreiten“, sagt Meteorologin Kathy Schrey von wetter.net in ihrer aktuellen Prognose. „In den nächsten Tagen wird es zum Teil winterlich kalt, die Niederschläge fallen winterlich aus.“
Doch es gibt Hoffnung und gute Nachrichten: Nach dem Osterwochenende blüht uns laut Kathy Schrey die „Einmilderung“ – mit Höchstwerten von bis zu 18 Grad. „Wenn dann noch die Sonne scheint, können locker ein, zwei Grad mehr daraus werden.“
Doch erst mal bleibt es ungemütlich. Viel Niederschlag und schauerartiger Regen in weiten Teilen Deutschlands. „Im Osten und im Süden ist der Schnee das große Thema“, sagt Kathy Schrey. Im Nordosten Deutschlands soll es sogar heftige Graupelgewitter geben.
Schon am Vormittag kamen immer mehr Wolken zu uns gezogen. „Die Atmosphäre ist total instabil geschichtet, die Gewitter halten uns auf Trab“, sagt die Wetterforscherin. „Die Temperaturen liegen bei Maximalwerten zwischen 7 und 9 Grad.“

Auch am Dienstag ist keine echte Beruhigung in Sicht. Am Dienstag kann es morgens aufgrund der Kälte in der Nacht wieder glatt werden, auf den Straßen ist Vorsicht geboten. Am Tag gibt es dann viel Regen und viel Schnee, vor allem in höheren Lagen. „Die Gewitter sehen wir auch, aber sie sind eher in Österreich zu verorten.“
Am Nachmittag ziehen sie nach Deutschland weiter, treffen den Süden. „Allerdings machen wir auch im Norden aufgeheiterte Abschnitte aus“, sagt Kathy Schrey. Auch freundliche Phasen sind also möglich. Aber nur im Norden: Der Rest Deutschlands müsse weiter mit Schauern, Regengüssen und Schneeflocken rechnen.
Am Karfreitag ziehen Wolken und Regen auf
Und wie geht die Woche weiter? Am Mittwoch kann ein Hochdruckgebiet zumindest im Norden für mehr Sonne sorgen, die Temperaturen liegen zwischen minus 8 und 14 Grad.
Am Donnerstagmorgen sind wieder Temperaturen von bis zu minus 12 Grad drin, Werte im zweistelligen Minusbereich. Am Tag gehen die Werte auf bis zu 15 Grad hoch. Am Karfreitag ziehen wieder Wolken vom Atlantik zu uns, neue Niederschläge kommen in Deutschland an, die Temperaturen liegen zwischen minus 10 und 15 Grad.
Am Osterwochenende dann keine Entspannung – im Gegenteil. Zwar kommt auch immer wieder die Sonne durch, doch der Regen lässt nicht nach. „Es gibt Schauerwetter par excellence. Die Wiesen, wo die Ostereier versteckt sein werden, sind ziemlich nass.“
Wer Ostereier sucht, soll Gummistiefel anziehen
Der Rat der Meteorologin: Wer Ostereier suchen möchte, sollte sich nicht nur dick anziehen, sondern am besten auch Gummistiefel tragen. Besser wird der Ostermontag: Wenig Schauer im Westen, in weiten Teilen Deutschlands setzt sich aber die Sonne durch, die Temperaturen steigen auf bis zu 18 Grad.


