Der Frühling hat gefühlt gerade erst angefangen – und jetzt wird im ganzen Hickhack um das Wetter plötzlich vor dem Sommer gewarnt. Sie haben richtig gelesen: Während man sich aktuell noch jeden Morgen überraschen lassen muss, ob die dicke Winterjacke daheim bleiben kann, gehen die Meteorologen mit der Hitze schon in die Vollen: Nicht mehr lange, dann sollen wir laut ersten Prognosen die 30-Grad-Marke knacken – und Experten sind sicher, dass wir vor einem echten Rekord-Sommer stehen könnten.
Im Mai kann es schon die ersten Hitzetage geben
Der Mai steht vor der Tür – gerade einmal zwei Wochen, dann beginnt der Wonnemonat. Und dann wird ganz sicher auch das Wetter wonnig, oder? Wenn man den Meteorologen glaubt, könnte es schon sehr viel früher viel wärmer werden, als man damit gerechnet hat: Meteorologe Jan Schenk kündigt im „Focus“ zwar einen Dämpfer zum Monatsbeginn an. Aber: Nach kühlen Temperaturen könnte es dann schon bald die ersten Hitzetage geben! „30 Grad sind im Mai auf jeden Fall möglich“, sagt der Wetter-Experte dem Magazin.
Auch Dominik Jung wagte bereits erste Prognosen, wie genau der Sommer ausfallen könnte. Er gibt Entwarnung: „Ein Dauerhitzesommer mit tagelangen Temperaturen jenseits der 40 Grad gilt für 2026 als eher unwahrscheinlich – die Chance liegt bei lediglich fünf bis zehn Prozent“, schreibt er in einer aktuellen Wetterkolumne beim Portal „HNA“. Die 30-Grad-Marke werde aber auf jeden Fall geknackt – und das mehrfach. Ohne Hitzephasen mit schweißtreibenden Nächten wird es auch dieses Jahr nicht gehen. Vor allem Westeuropa ist gefährdet – und damit auch Deutschland.

Allerdings gibt es ein Modell, das ihm viel mehr Sorgen macht. Erwartet uns neben den Hitzephasen ein echter Zickzack-Sommer? Auf die extrem heißen Tage könnten laut seiner Analyse auch Phasen mit heftigen Gewittern, Unwettern und Starkregen folgen.
„Die Temperaturen schwanken dabei so stark, dass man buchstäblich innerhalb einer Woche von Sonnencreme auf Regenjacke umsteigen muss“, erklärt Wetter-Experte Dominik Jung. „Meteorologen sprechen von einem Sommer, der sich anfühlt, als könnte er jeden Moment die Stimmung wechseln.“
Extreme Hize oder Unwetter-Sommer? So wird das Wetter
Ob nun Zickzack-Sommer oder extreme Hitze – wie der Sommer wirklich wird, wird sich zeigen. Um ihn zu erreichen, müssen wir schließlich erst einmal den April überstehen. Und der zeigt sich in diesem Jahr von seiner besonders wechselhaften Seite.
Während gerade noch die kalte Luft über Deutschland lag und die Winterjacke zum Pflichtkleidungsstück machte, gab es am Mittwoch dann plötzlich wieder Wärme und reichlich Sonnenschein. Ein Wetter, das sich auch über den Rest der Woche fortsetzen soll, auch wenn es immer wieder von Regen durchbrochen wird.
Glaubt man Meteorologin Kathy Schrey, wird das wechselhafte Wetter über die kommenden Tage noch krasser als gedacht. Der Donnerstag wird mit einer Mischung aus Sonne, Wolken und Schauern im Laufe des Tages recht durchwachsen, die freundlichsten Abschnitte gibt es im Westen Deutschlands, hier klettern die Werte auf dem Thermometer auf bis zu 20 Grad. Am Freitag gehen die Temperaturen sogar auf bis zu 21 Grad, dazu gibt es vor allem im Süden viel Sonnenschein.
Es kann sogar noch einmal Schnee geben
Am Wochenende hat es die Sonne im Kampf gegen die Wolken dann ordentlich schwer, auch wenn es mit bis zu 20 Grad frühsommerlich mild wird. Und dann? Anfang der kommenden Woche rauschen die Temperaturen wieder ab, „eisige, kalte Luft ist bei uns angekommen“, sagt Meteorologin Kathy Schrey. Zeitweise können die Werte auf -5 Grad rutschen – und wenn es dann regnet, seien sogar wieder Schneeflocken möglich. Und das mitten im April? Es zeigt: Das Wetter bleibt in diesem Jahr einfach unberechenbar.


