Es wird windig und nass

20 Liter Regen! DWD warnt jetzt vor Gewittern: Wetter-Fahrplan für die Woche

Vor der nächsten Hitzewelle wird es noch einmal ungemütlich. Der DWD warnt vor Gewittern, Starkregen und kräftigen Windböen im Osten.

Author - Florian Thalmann
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In Teilen Deutschlands kann es in der Nacht und bis in den Montagmorgen wieder Starkregen geben.
In Teilen Deutschlands kann es in der Nacht und bis in den Montagmorgen wieder Starkregen geben.Jason Tscheppljakow/dpa

Neue Woche, neues Glück, auch beim Wetter. Doch dieses Mal scheint unser Schicksal schon besiegelt: Seit Tagen überschlagen sich die Prognosen für die neue Hitzewelle, die Deutschland in den kommenden Tagen erwischen soll. Ab Mittwoch ziehen die Temperaturen an, Ende der Woche gibt es dann voraussichtlich wieder Werte über 40 Grad. Doch in der kommenden Nacht bis in den Montag hinein könnte es heftige Gewitter geben: Der Deutsche Wetterdienst warnt!

In der Nacht soll es im Norden und Osten gewittern

Am Abend und bis in die Nacht hinein könnte es dieses Mal vor allem den Osten erwischen: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor „gebietsweise schauerartigem Regen“ und vereinzelten Gewittern. Betroffen sein sollen vor allem das nördliche Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, aber auch Mecklenburg-Vorpommern. Und auch in Brandenburg, Berlin und Sachsen könnte es laut den aktuellen Warnmeldungen in der Nacht ordentlich krachen!

In Berlin und Brandenburg soll es bis zum Montagmorgen einzelne Gewitter geben. Dazu warnt der DWD vor örtlichem Starkregen mit Niederschlagsmengen bis zu 15 Litern pro Quadratmeter. Außerdem möglich: kleinkörniger Hagel und Windböen bis zu 60 Kilometer pro Stunde. Der Wind hält auch am Montag noch an: „Zum Montagmorgen auffrischender Nordwestwind, lokal Windböen bis 60 km/h“, heißt es in der Warnmeldung für Berlin und Brandenburg. „Am Abend Windabschwächung.“

Auch in Berlin und Brandenburg kann es in der Nacht wieder gewittern - es wird vor Starkregen und Windböen gewarnt.
Auch in Berlin und Brandenburg kann es in der Nacht wieder gewittern - es wird vor Starkregen und Windböen gewarnt.Patrick Pleul/dpa

Auch in Sachsen soll es in der Nacht gewittern – auch hier ist Starkregen mit bis zu 15 Litern pro Quadratmeter möglich. Außerdem sind kleinkörniger Hagel und Windböen bis 70 Kilometer pro Stunde möglich. Auch hier bleibt der Wind bis zum Montag erhalten. Gleiches gilt für Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. Es wird also eine ziemlich stürmische Nacht.

Im Norden rauscht ein Tief über die Nordsee

Der Grund für das wechselhafte Wetter, das vor allem aus dem Norden nach Deutschland schwappt: „Während über der Mitte Deutschlands am Sonntag noch heiße, trockene Luft wetterbestimmend ist, liegt der Norden bereits im Einflussbereich des Ausläufers eines Tiefs, das sich von der Nordsee kommend bis Montag zur Ostsee verlagert“, schreibt der Deutsche Wetterdienst. „Damit schwenkt die Kaltfront auch über den Vorhersagebereich hinweg und ersetzt vorübergehend die heiße Luft durch mäßig warme Meeresluft.“

Doch die Hitze steht schon wieder vor der Tür – und wird uns in den kommenden Tagen ein weiteres Mal überrollen. Am Montag lässt das stürmische und verregnete Wetter nach. Anschließend übernimmt die Wärme wieder das Kommando. Zunächst werden rund um Berlin allerdings nur etwa 23 Grad erwartet, im Südwesten Deutschlands sind es bereits 32 Grad. „Und dann geht’s los: Ab Dienstag Sonne satt“, kündigt Meteorologe Dominik Jung an.

Hitze steigt im Laufe der Woche immer weiter an

Während im Südwesten bis zu 37 Grad gemessen werden können, klettern die Temperaturen in vielen anderen Regionen auf bis zu 30 Grad. Am Mittwoch legt die Hitze laut Jung weiter zu. Dann werden im Südwesten 38 Grad und in Berlin bis zu 33 Grad erwartet. Am Donnerstag spitzt sich die Lage weiter zu: In Berlin sind bis zu 38 Grad möglich, im Südwesten sogar 40 Grad. „Es wird unerträglich heiß werden“, sagt Jung.

Auch am Freitag bleibt die große Abkühlung aus. Dann soll das Thermometer in Berlin auf 39 Grad steigen, im Südwesten werden bis zu 41 Grad prognostiziert. Zum Wochenende setzt sich die Hitzewelle fort. Im Südwesten könnten erneut Temperaturen von bis zu 42 Grad erreicht werden, während in Berlin weiterhin 38 bis 39 Grad möglich sind. Auch am Sonntag zeichnet sich nach aktuellem Stand keine Veränderung ab.

Extreme Hitzewelle ist gefährlich für die Gesundheit

Wir müssen uns in Sachen Wetter diese Woche also warm anziehen – oder besser nicht. Denn es wird so heiß, dass es schon wieder gefährlich für jeden Einzelnen werden kann. „Was für eine extreme Hitzewelle, die da berechnet wird, das ist gesundheitsschädlich“, warnt Dominik Jung. „Das hat nichts mehr mit normalem Sommerwetter zu tun.“

Und man darf bei den Prognosen laut Jung eines nicht vergessen: „Das sind die Schattentemperaturen. In der prallen Sonne kommen wir vielleicht auf knapp 50 Grad. Da möchte ich mich nicht hinstellen bei diesen Schattentemperaturen.“

Was halten Sie vom Wetter und den aktuellen Prognosen? Schicken Sie uns Ihre Meinung per Mail an wirvonhier@berlinerverlag.com. Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften!