Juhu, endlich rollt der Verkehr auf einer der wichtigsten S-Bahn-Strecken in Berlin wieder! Seit dem frühen Freitagmorgen läuft der S-Bahn-Verkehr im Berliner Nord-Süd-Tunnel wieder normal. Nach mehreren Wochen Vollsperrung und Baustelle ist die wichtige Strecke, auf der die Linien S1, S2, S25 und S26 fahren, damit wieder an das ÖPNV-Netz angeschlossen.
Während der sechswöchigen Sperrung des Tunnels wurden unter anderem Gleise ausgetauscht. Im Bereich Potsdamer Platz wurden zudem zwei Weichen erneuert, gut 25 Kilometer Schiene wurden geschliffen und 170 Weichen instandgesetzt.
Nord-Süd-Tunnel der S-Bahn nach sechs Wochen wieder frei
Die Sperrung des Tunnels zwischen Gesundbrunnen und Südkreuz/ Yorckstraße hatte am Abend des 5. Januar begonnen. Während der Sperrung mussten Fahrgäste Ersatzbusse nehmen oder die Strecke mit der Ringbahn oder mit den über den Ring umgeleiteten Linien S1 und S2 umfahren.
„Rund neun Millionen Euro hat die DB in diesem Jahr in die Instandhaltung und Erneuerung der Infrastruktur auf der Nord-Süd-Strecke investiert“, teilte die Deutsche Bahn als Betreiber der S-Bahn mit. Der 5805 Meter lange Tunnel wurde in den 30er-Jahren erbaut. Bei 780 Zugfahrten pro Werktag sei er großen Belastungen ausgesetzt. Daher seien auch in den kommenden Jahren Sperrungen nötig - dann aber nur an einzelnen Wochenenden.
Störungen auf der Stadtbahn, Sperrungen am U-Bahnhof Unter den Linden
Derweil gibt es am Freitagmorgen Störungen auf der Stadtbahn zwischen Alexanderplatz und Ostbahnhof. Wegen eines Polizeieinsatzes sind sowohl Fernverkehr wie auch S-Bahn unterbrochen. Auch wegen Staatsbesuchen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und des israelischen Staatspräsidenten Isaac Herzog gibt es in Berlin derzeit Einschränkungen.


