Die aktuellen Literpreise für Kraftstoff werden an einer Preistafel vor einer Tankstelle angezeigt.
Die aktuellen Literpreise für Kraftstoff werden an einer Preistafel vor einer Tankstelle angezeigt. dpa

Die schlechte Nachricht zuerst: Tanken wird immer teurer. Seit dem vergangenen Jahr kletterten die Spritpreise stets höher, bis sie den November im Durchschnitt zum teuersten Tankmonat machten, den es jemals gab. Diesel erreichte dabei am 11. November mit 1,572 Euro je Liter ein neues Allzeit-Tageshoch. Super E10 war ebenfalls im November am teuersten. Am 14. November kostete ein Liter 1,701 Euro und war damit fast so teuer wie das Allzeithoch von 1,709 Euro im Jahr 2012. Eine Ende der Teuerung ist nicht in Sicht. Wer jetzt trotzdem nicht aus Kostengründen aufs Auto verzichten will oder kann, dem sei die gute Nachricht ans Herz gelegt. Es gibt viele Möglichkeiten, beim Tanken zu sparen. KURIER verrät die vier wichtigsten.

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Tank-Spar-Tipp 1: Optimierte Fahrweise

Fahren Sie bedacht und optimieren Sie Ihre Fahrweise, um kräftig Sprit zu sparen und so ihr Portemonnaie zu entlasten. Tipp: schalten Sie zügig in den nächsten Gang.

Schon eine Wagenlänge im ersten Gang reicht zum Anfahren. Danach gilt: Spätestens bei 2000 Umdrehungen pro Minute sollte der nächste Gang eingelegt werden. Als Faustregel kann man sich im Stadtverkehr merken: bei 30 Kilometern pro Stunde im dritten Gang, bei 40 Kilometern pro Stunde im vierten Gang und bei 50 Kilometern pro Stunde im fünften Gang fahren.

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Wer es dann noch schafft, durch vorausschauendes Fahren im fließenden Verkehr mitzuschwimmen, ohne abrupt abzubremsen und zu schnell anzufahren, spart noch mehr Sprit.

Tank-Spar-Tipp 2: Der richtige Reifendruck

Kontrollieren Sie außerdem regelmäßig den Luftdruck, denn zu wenig Luft in den Reifen erhöht den Verbrauch Ihres Autos. Sinkt der Luftdruck nur um 0,5 bar unter die Herstellervorgaben, müssen Sie mit einem Mehrverbrauch von rund fünf Prozent rechnen. Da kommen schnell einige Euro zusammen.

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Kontrollieren Sie regelmäßig den Luftdruck der Reifen – so können sie einiges an Sprit sparen.
Kontrollieren Sie regelmäßig den Luftdruck der Reifen – so können sie einiges an Sprit sparen. imago/Jochen Tack

Tank-Spar-Tipp 3: Die Filter tauschen

Wussten Sie, dass ein verunreinigter Filter ein echter Sprit-Fresser ist? Luftfilter und Ölfilter arbeiten nach dem Siebprinzip und verstopfen mit der Zeit. Es bildet sich ein sogenannten Filterkuchen, der Widerstand erhöht sich und der Verbrauch steigt. Wechseln Sie die Filter daher regelmäßig nach Herstellerangaben.

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Tank-Spar-Tipp 4: Zur richtigen Uhrzeit Tanken

Besonders wichtig: Autofahrer sollten nach Möglichkeit die Schwankungen der Kraftstoffpreise im Tagesverlauf nutzen und in den Abendstunden tanken. Laut ADAC-Auswertungen kosten Benzin und Diesel in aller Regel in den Morgenstunden um 7 Uhr am meisten, abends zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr ist Kraftstoff hingegen am günstigsten. Wer dann tankt, kann im Schnitt bis zu sieben Cent je Liter sparen. Das sind im Schnitt immerhin fast fünf Euro auf 1000 Kilometer.

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Tipp: In der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“ bekommt man die aktuellen Kraftstoffpreise nahezu aller 14.000 Tankstellen in Deutschland angezeigt und kann so zusätzlich sparen.